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Kalt abserviert: Dresdner SC kündigt Vertrag mit Raul Spank

Kalt abserviert: Dresdner SC kündigt Vertrag mit Raul Spank

Wie sich in den letzten Wochen schon angedeutet hatte, wird Hochspringer Raúl Spank in Zukunft nicht mehr für den Dresdner SC starten. Das Tischtuch zwischen dem Olympia-Fünften von 2008 und WM-Bronzemedaillengewinner von 2009 und seinem Heimatverein scheint endgültig zerschnitten.

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Raul Spank wird 2014 nicht mehr für den Dresdner SC starten, der Olympiadritte von 2008 hat seine Mitgliedschaft beim Verein zum Jahresende gekündigt.

Quelle: dpa

Der 25-Jährige kündigte jetzt nach zehn Jahren seine DSC-Mitgliedschaft zum Jahresende.

Vorausgegangen war diesem Schritt allerdings die vorfristige und fristlose Kündigung seines noch bis November laufenden Vertrages beim DSC durch den Verein. Abteilungschef Gerd Töpfer bestätigte: "Ja, wir haben diese Entscheidung gefällt." Als Begründung führt Töpfer an: "In seinem Kontrakt gibt es eine Klausel, die besagt, dass er nur bei einem vom Dresdner SC autorisierten Trainer und vor Ort in Dresden trainieren muss. Beides ist nicht mehr gegeben." Hintergrund: Nach zwei "Seuchenjahren", in dem der Student der Wirtschaftswissenschaften von vielen Verletzungen immer wieder ausgebremst wurde und an den internationalen Saisonhöhepunkten nicht teilnehmen konnte, hatte Raúl Spank einen Neuanfang in einem anderen Umfeld gesucht. Er machte im Sommer einen Schnitt und trennte sich von seinem langjährigen Coach Jörg Elbe, wechselte zum ehemaligen Zehnkämpfer und jetzigen Bundestrainer der Mehrkämpfer, Rainer Pottel nach Berlin. Aus diesem Grund verlegte der Dresdner seinen Trainings- und Lebensmittelpunkt in die Hauptstadt, ließ aber offen, für welchen Verein er künftig starten wird.

Gerd Töpfer räumte ein, dass der DSC seinem einstigen Aushängeschild auch gar kein neues Angebot unterbreitet hatte: "Wir haben keine Sponsoren gefunden, können einen Vertrag mit Raúl Spank nicht weiter finanzieren -zumal wir ohnehin finanziell nicht auf Rosen gebettet sind und unser laufendes Budget noch lange nicht gedeckelt ist", gibt er außerdem zu. Dagegen haben sich die Hauptstädter um den sächsischen Athleten, der derzeit seinen Grundlehrgang bei der Bundeswehr absolviert, bemüht. Ihm soll ein Angebot des SCC Berlin vorliegen.

Eine positive Neuigkeit konnte Gerd Töpfer aber trotzdem noch vermelden. Das 20-jährige Speerwurf-Talent Johannes Vetter wird in der kommenden Woche in den deutschen B-Kader berufen. "Auch aufgrund der Erfolge unseres WM-Teilnehmers Lars Hamann, der ebenfalls zum B-Kader zählt, wollen wir uns jetzt um Anerkennung als Stützpunkt im Bereich Wurf bemühen, zumal es in Sachsen derzeit weder in Leipzig noch in Chemnitz oder Thum gute Speerwerfer gibt", so Töpfer. Astrid Hofmann

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.09.2013

ah

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