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Jungspund Müller auf dem Sprung in die Startelf

Jungspund Müller auf dem Sprung in die Startelf

Bei den Braunschweigern ist sonnenklar, wer am Donnerstag um 20.30 Uhr gegen Dynamo als Sturmspitze aufläuft: Liga-Toptorjäger Dominick Kumbela (16 Saisontreffer) - wer sonst? Bei den Dresdnern freilich darf bis zuletzt spekuliert werden, wer den frisch am rechten Knie operierten Kapitän Mickaël Poté an vorderster Front ersetzt.

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Im Moment hat Dynamos Nachwuchshoffnung Tobias Müller die Nase gegenüber seinem Sturmkollegen Lynel Kitambala vorn.

Quelle: Lutz Hentschel

Trainer Peter Pacult lässt sich auch diesmal nicht in die Karten gucken. Der Wiener liebt Überraschungen - vor den Osterfeiertagen ganz besonders. Erst kurz vor dem Anpfiff wird er verraten, wer den Niedersachsen die Eier ins Nest legen soll.

"Mickaël werden wir nicht eins zu eins ersetzen können, weil wir keine weiteren Spieler von diesem Typ haben", räumt Pacult ein. So muss er wie beim 0:2 gegen Köln improvisieren. Damals wechselte er Pavel Fort ein, der mühsam in die Partie fand und in der 65. Minute eine Großchance versiebte, als er frei vorm Tor an FC-Torwart Timo Horn scheiterte. Mit seiner schwerfällig wirkenden Art bildet er einen starken Kontrast zu Poté, weiß auch Pacult: "Man kann ihn nicht mit Poté vergleichen, er ist eher ein robusterer Spieler." Fort sei bemüht, ein positiver Typ. Aber richtig überzeugt vom Tschechen scheint der Trainer nicht - auch wenn er sagt: "Es wird immer besser, wie er im Training den Ball verteidigt."

Lynel Kitambala muss sich auch hinten anstellen, nachdem er gegen Köln nicht im Kader war. "Dieses eine Tor gegen Sandhausen war sehr wichtig, deswegen brauche ich aber nicht stehenbleiben in meiner Entwicklung", kritisierte Pacult den Franko-Kongolesen. Er habe bisher nicht gezeigt, dass er der Stürmer ist, "der uns den Karren aus dem Dreck zieht". Viele andere Möglichkeiten hat Pacult nicht mehr. Ihm bleibt nur noch Jungspund Tobias Müller, der neben Filip Trojan vorn Torgefahr sorgen könnte. Der 19-Jährige wirbelte zuletzt mit der A-Elf im Großen Garten. Mit zwei Toren und einer Vorlage in sechs Kurzeinsätzen ist seine Quote achtbar, ein erster Versuch in der Startelf zu rechtfertigen. Dass der Weißrusse Dmitri Chlebossolov keine Option ist, hatte Pacult mehrfach betont.

Nicht dabei ist auch der wiedergenesene Rechtsverteidiger Cheikh Gueye. "Er ist zu spät zum Training gekommen, damit hat sich das Thema erledigt", winkt Pacult ab. Muhamed Subasic fehlt wegen Kniebeschwerden.

Knut Kircher (44/Rottenburg) pfeift. 21 500 Zuschauer, darunter 1450 Dresdner, werden erwartet. Tageskassen öffnen nicht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.03.2013

Jochen Leimert

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