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Jozef Bojko stiehlt beim letzten Renntag in Dresden allen die Show

Jozef Bojko stiehlt beim letzten Renntag in Dresden allen die Show

Für Jozef Bojko ging das Dresdner Saison-Halali auf der Galopprennbahn in Seidnitz gestern gut los. Gleich im ersten Rennen belegte der 40-jährige Slowake auf Volturno Aesculap einen zweiten Platz.

Dresden .

Von Astrid Hofmann

. Beim nächsten Ritt folgte ein Sieg auf Lisboeta. Doch es sollte noch besser kommen für den diesjährigen Derby-Gewinner. Im Hauptereignis, dem mit 20 000 Euro dotierten "Preis der Ostdeutschen Sparkassen", einem Listenrennen über 2200 Meter, ließ Bojko mit dem sechsjährigen Wallach Glentire den Konkurrenten keine Chance. Souverän und leicht galoppierte er ins Ziel und verwies Flash Dance unter Eduardo Pedroza und Earlsalsa mit Sabrina Wandt im Sattel auf die Plätze.

Hatte Bojko schon beim letzten Renntag in Dresden den Steher-Cup abgeräumt, so bestätigte er einmal mehr seine tolle Form. Für den Jockey, der seine bislang erfolgreichste Saison bestreitet, war dies übrigens der 50. Jahressieg und damit ein besonderer Grund zum Feiern. Damit liegt er in der Bestenliste jetzt auf Platz sieben. Die führenden Reiter Filip Minarik und Alexander Pietsch landeten jeweils einen Erfolg und marschieren mit 71 Siegen weiter an der Spitze, während Eduardo Pedroza (70) keinen Treffer landen konnte und jetzt zumindest einen kleinen Rückstand auf seine beiden Konkurrenten hat. Entschieden ist im Championat aber noch längst nichts.

Zumindest eine Trophäe hat sich der Tscheche Filip Minarik aber schon gesichert: Er gewann den Dresdner Jockey-Cup 2001 mit insgesamt acht Erfolgen und löste damit Titelverteidiger Alexander Pietsch ab. Bei den Trainern ging der Cup ganz klar an Lokalmatadorin Claudia Barsig, die gestern zwar keinen Treffer feiern konnte, aber mit zehn Siegen uneinholbar an der Spitze lag. Den einzigen Dresdner Erfolg verbuchte gestern Trainer Stefan Richter mit dem fünfjährigen Fuchshengst True Spirit. Dabei gab es sogar einen Seidnitzer Doppelsieg, denn auf Platz zwei kam der von Frank Lippitsch betreute Lairy.

Bei schönem, aber kaltem Herbstwetter waren zum Halali noch einmal knapp 6000 Besucher nach Seidnitz gepilgert. Sie sorgten dafür, dass der Gesamtumsatz mit 191140,86 Euro sogar deutlich über den Erwartungen des Rennvereins lag.

Immerhin reichlich die Hälfte davon kam durch die Zocker auf der Bahn in die Kassen. Das bestätigte noch einmal den Trend 2011. Denn auch insgesamt konnten sich die Seidnitzer Verantwortlichen über ein Umsatzplus freuen: Mit 1 096 014,94 Euro lag er um 4,63 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres (1,047 Millionen Euro). Und während auf der Bahn sogar 18,47 Prozent mehr umgesetzt wurden, gab es bei den Außenwetten ein kleines Minus von 7,3 Prozent. "Für uns geht damit ein überaus erfolgreiches Jahr zu Ende. Wir haben bei unseren acht Renntagen auch besonders vom schönen Wetter profitiert", erklärte Geschäftsführer Uwe Tschirch.

Für die kommende Rennsaison plant der Rennverein erneut erst einmal mit sieben Renntagen, würde aber bei entsprechender finanzieller Basis auch wieder die eine oder andere Veranstaltung zusätzlich ausrichten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.11.2011

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