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Jones und Dölle führen Dresden Titans noch zum Sieg

Jones und Dölle führen Dresden Titans noch zum Sieg

Manchmal können 10 achtbare Minuten 35 holprige vergessen machen. So geschehen am Samstagabend beim 99:91-Auswärtserfolg der Dresden Titans über die Giants Nördlingen.

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Nördlingen/Dresden. Gut dreieinhalb Viertel plätscherte das vorletzte Hauptrundenspiel der "Titanen" vor sich hin und verlangte den gut 630 Zuschauern in der Nördlinger Hermann-Kessler-Halle viel Geduld ab. Am Ende aber entschädigten beide Teams ihre Anhänger mit einer spektakulä- ren Schlussphase, welche die Sachsen glücklich für sich entscheiden konnten.

Ohne die berufsbedingt verhinderten Robert Haas und Bryan Nießen erwischten die Titans einen verhaltenen Start. Gegen engagierte Giants, die unbedingt ihre Chance nutzen wollten, um den Klassenerhalt fix zu machen, gerieten die Dresdner in der ersten Hälfte permanent ins Hintertreffen. Betrug der Rückstand nach dem ersten Viertel (18:20) nur zwei Zähler, wuchs dieser bis zur Halbzeit auf 33:40 an.

Während die Hausherren ums sportliche Überleben kämpften, nutzte Titans-Coach Thomas Krzywinski den zweiten Abschnitt, um seiner zweiten Reihe Spielzeit zu geben. Nach dem Seitenwechsel schickte der Titans-Trainer jedoch seine erste Garde wieder ins Rennen. Sichtlich angestachelt von dem unerwarteten Rückstand brachte Kapitän Andrew Jones zusammen mit Georg Dölle sein Team wieder auf Tuchfühlung. Nachdem die Gäste zur vermeintlich letzten Viertelpause die Partie zum 55:55 ausgeglichen hatten, gelang es ihnen jedoch nicht, einen Vier-Punkte-Vorsprung im Schlussabschnitt in einen Sieg umzumünzen. So erzielten die Hausherren in der Schlussminute den 73:73-Ausgleich. Dem aber nicht genug: Nach einer strittigen Entscheidung bekamen die Giants knapp 10 Sekunden vor Ultimo noch einmal den Ball und hatten somit sogar die Chance zum Sieg in letzter Sekunde.

"In dieser Situation hätten wir uns nicht beschweren dürfen, wenn wir die Partie verloren hätten", gab Forward Patrick Rülke nach Spielende zu. Gleichwohl hielt die Defensive der "Elberiesen" stand, sodass sich die Zuschauer über fünf Extra-Minuten freuen durften. "Ich denke, die Verlängerung hat für so einiges entschädigt", so Rülke weiter. In der Tat war den Titans anzusehen, dass die Mannschaft, nachdem sie die Niederlage gerade so abwenden konnte, in der Verlängerung noch eine Schippe drauf legen wollte. Allen voran Jones und Dölle sowie der in der Schlussphase nervenstarke Philipp Lieser sorgten dafür, dass die Gäste am Ende doch noch die Punkte glücklich nach Sachsen entführten.

Punktbeste Dresdner Werfer: Jones 31, Dölle 21, Lieser 14.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.03.2014

Johannes Preißiger

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