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"Jetzt müssen wir das Ruder herumreißen!"

"Jetzt müssen wir das Ruder herumreißen!"

Gegen Union kam Thorsten Schulz in der 52. Minute ins Spiel, als Cheikh Gueye Rot gesehen hatte. Da stand es schon 0:3 gegen Dynamo. Der Neuzugang aus Aalen versuchte, in seinem Punktspieldebüt für die Schwarz-Gelben noch das Beste aus der Situation zu machen, doch Dynamo verlor am Ende 1:3. Am Sonntag gegen den FSV Frankfurt wird der 28-jährige Außenverteidiger Gueye wohl von Beginn an vertreten.

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Thorsten Schulz, der Neuzugang vom VfR Aalen, könnte am Sonntag erstmals in einem Punktspiel von Beginn an für Dynamo auflaufen.

Quelle: Dehli-News / Frank Dehlis

Frage: Haben Sie Freitagnacht schlecht geschlafen?

Thorsten Schulz: Es gibt bestimmt bessere Spiele, um hinterher gut zu schlafen.

Sie haben die erste Halbzeit von der Bank aus erlebt. Was war mit den Kameraden los?

Wir haben uns weit nach hinten drängen lassen, und die Unioner haben die paar Tormöglichkeiten, die sie hatten, eiskalt genutzt. Wenn eine Mannschaft wie Berlin so viel Qualität hat und so kaltschnäuzig ist, dann macht sie aus einer Flanke und zwei Torschüssen drei Tore. Wir haben es nicht verstanden, Druck aufzubauen.

Wie haben Sie sich motiviert, als Sie bei einem 0:3 und der Roten Karte gegen Gueye reingekommen sind?

Man will natürlich zeigen, dass man eine Option ist. Es gibt bestimmt dankbarere Aufgaben. Wichtig ist aber für die ganze Mannschaft, dass wir uns nicht haben abschlachten lassen.

Die Zuschauer waren am Freitag stocksauer. Sind Sie seither auf der Straße oft auf das Spiel angesprochen worden?

Ja, man wird schon oft auf das Spiel angesprochen, bekommt auch viele Mails. Alle wollen wissen, was los war. Das kann man aber nicht so leicht beantworten. Man muss die Fans dennoch verstehen. Sie haben in der zweiten Halbzeit auch gesehen, dass wir bemüht waren, es besser zu machen. Jetzt gilt es natürlich, am Sonntag zu zeigen, dass wir unsere Spiele auch gewinnen können. Es ist das dritte Heimspiel - jetzt müssen wir das Ruder herumreißen! Wenn wir gewinnen, sind auch die Fans wieder zufrieden.

Hatten Sie es in Aalen nach einem verlorenen Heimspiel früher ruhiger?

Es ist natürlich mehr Trubel hier, denn man sieht, dass die ganze Stadt hinter dem Verein steht. Man spürt es auch durch die Medien, dass die Niederlage gegen Union geschmerzt hat - vor allem auch dadurch, wie sie zustande kam. Das darf nicht noch einmal passieren. Ich denke, das wird auch nicht noch einmal passieren. Die Fans haben es verdient, dass sie schnell drei Punkte kriegen, weil sie doch immer zahlreich kommen und uns unterstützen.

Wie hat es der Trainer diesmal mit der Auswertung gehandhabt?

Dass wir alle schlecht waren, das brauchte er uns nicht zu sagen. Das hat jeder gemerkt. Die Analyse von Peter Pacult war objektiv, sachlich. Er hat an uns appelliert, dass sich so etwas nicht noch einmal wiederholen darf und wir die Spiele lauffreudiger und mit mehr Druck angehen müssen.

Frankfurt hat nach zwei Niederlagen am Wochenende 1:0 gegen Bochum gewonnen und frisches Selbstvertrauen getankt. Beeinflusst Sie so etwas?

Grundsätzlich ist es egal, welcher Gegner kommt. Man muss in den Heimspielen punkten. Wir müssen den großen Heimvorteil, den wir wegen der vielen Fans haben, auch ausnutzen. Der FSV Frankfurt ist auf jeden Fall schlagbar, auch wenn sie gut organisiert spielen.

Sollten Sie Gueye wieder vertreten, hieße Ihr wahrscheinlicher Gegenspieler Denis Epstein, der das 1:0 gegen Bochum geschossen hat. Was wissen Sie über ihn?

Ich möchte, dass er sich an mir orientiert, sollte ich wirklich spielen. Ich bin zweikampfstark, will das auch gegen ihn zeigen. Nur weil er ein Tor geschossen hat, heißt das nicht, dass er in jedem Spiel trifft. Das sollte er am Sonntag möglichst auch sein lassen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.08.2013

Interview: Jochen Leimert

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