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Jenny Elbe tritt Reise zur EM erleichtert an

Dreisprung Jenny Elbe tritt Reise zur EM erleichtert an

Während bereits gestern die Leichtathletik-EM in Amsterdam begann, saß DSC-Dreispringerin Jenny Elbe noch einmal beim Arzt. „Bei ihr hatten sich in der vergangenen Woche Fußprobleme aufgebaut. Sie konnte am Freitag nicht mehr ohne Schmerzen laufen“, berichtet Trainer-Vater Jörg Elbe.

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Jenny Elbe ist erleichtert. Sie kann bei der EM in Amsterdam starten.

Quelle: dpa

Dresden. Während bereits gestern die Leichtathletik-EM in Amsterdam begann, saß DSC-Dreispringerin Jenny Elbe noch einmal beim Arzt. „Bei ihr hatten sich in der vergangenen Woche Fußprobleme aufgebaut. Sie konnte am Freitag nicht mehr ohne Schmerzen laufen“, berichtet Trainer-Vater Jörg Elbe. Nach dem Besuch bei einem Spezialisten konnte er aber gestern zum Glück Entwarnung geben. Es ist keine Verletzung, sondern es waren nur funktionelle Störungen, die der Arzt zum Teil schon beseitigen konnte. Natürlich waren wir sehr erleichtert“, gab er zu.

Nur wenige Stunden später saßen beide dann im Flieger nach Amsterdam. Nun kann die 26-Jährige, die als Deutsche Meisterin ihr Rio-Ticket schon in der Tasche hat, ganz entspannt an den Start gehen. Morgen findet erst einmal die Qualifikation statt, bei der 14 Meter gefordert sind. „Das ist Jenny in diesem Jahr beständig gesprungen. Deshalb hoffe ich, dass sie sicher das Finale erreicht. Wir sehen die EM als wichtige Durchgangsstation auf dem Weg nach Rio. Jenny hatte vor einem Jahr bei der Universiade ihren letzten internationalen Einsatz. Deshalb ist es wichtig, dass sie vor Olympia noch einmal dieses Flair eines großen Wettkampfes in sich aufnimmt. Dass sie dabei natürlich immer das Beste geben will, ist klar. Druck aber mache ich ihr keinesfalls. Sie soll vor allem locker bleiben, dann gelingt es meist am besten“, so Jörg Elbe. Bei ihren bisherigen EM-Einsätzen erreichte seine Tochter die Plätze 14 (2012 in Helsinki) und elf (2014 in Zürich). In diesem Jahr hat Jenny Elbe mit 14,28 m eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt, mit der sie in der europäischen Jahresbestenliste derzeit auf Platz acht liegt. Zudem übertraf sie bei allen Wettkämpfen die magische 14-Meter-Marke.

Von Astrid Hofmann

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