Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Jenny Elbe siegt in Marseille und ist etwas traurig

Jenny Elbe siegt in Marseille und ist etwas traurig

DSC-Dreispringerin Jenny Elbe wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. Beim Meeting in Marseille sprang die 25-Jährige so weit wie noch nie.

Voriger Artikel
TU-Turner sichern sich in eigener Halle gleich vier Siegerpokale
Nächster Artikel
Mikhailenko verlängert bei Meister Dresdner SC

Jenny Elbe

Quelle: Archiv

Marseille/Dresden. Gleich im ersten Versuch flog sie auf 14,38 Meter. Das war zwar der Sieg, doch in die Bestenlisten geht diese Weite nicht ein. Mit 2,2 Metern pro Sekunde blies der Rückenwind zu stark (erlaubt sind 2 m/s). Deshalb zählt die Weite auch nicht für das WM-Ticket. Die Norm für die Titelkämpfe Ende August in Peking liegt bei 14,25 Metern. Bisher hat Jenny Elbe 14,15 Meter als Saisonbestmarke stehen.

Der weiteste reguläre Satz, der ihr in Marseille noch gelang, wurde mit 13,81 Metern gemessen. Nach dem Wettkampf meinte die Dresdnerin via Facebook: "Was für ein Wettkampf in Marseille. Etwas zu heiß und zu viel Sonne für mich und leider schwieriger böiger Wind. Zum Glück habe ich gleich im ersten Versuch das Brett getroffen und habe meinen bisher weitesten Satz von 14,38 m hingelegt. Leider!!!! mit zu viel Rückenwind. Trotzdem habe ich mein erstes internationales Meeting gewonnen. Ich bin stolz, obwohl der Wettkampf nach hinten raus etwas in die Hose gegangen ist."

Jennys Vater und Heimtrainer Jörg Elbe meinte: "Schade, dass es wegen zu viel Wind nicht mit der Norm geklappt hat. Mal sehen, wer jetzt zur Team-EM in zwei Wochen nach Russland fährt, denn die Chemnitzerin Kristin Gierisch hat bislang auch 14,15 Meter zu Buche stehen." Allerdings plagte sich Elbe zuletzt auch mit Knieproblemen. "Wenn sie nicht zur Team-EM fährt, wird sie die erst einmal auskurieren", so Jörg Elbe.

Der Ex-Dresdner Georg Fleischhauer (Frankfurt) läuft bislang der Norm über 400 Meter Hürden noch vergebens hinterher. In Regensburg erreichte er 50,58 Sekunden und konnte damit zumindest seine Saisonbestleistung (51,10 s) ein wenig verbessern.

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr