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Inlinehockey-WM in Dresden: Deutsches Team gibt Halbfinale als Ziel aus

Inlinehockey-WM in Dresden: Deutsches Team gibt Halbfinale als Ziel aus

Für die Organisatoren läuft der Countdown: Am Sonntag wird in Dresden die Inlinehockey-Weltmeisterschaft eröffnet. Von den 16 Teams haben einige bereits in den letzten Tagen den Belag in der Energie-Verbund-Arena getestet, andere reisen erst heute oder morgen an.

Gastgeber Deutschland wird heute komplett sein, wenn Ex-Eislöwe Daniel Menge in Elbflorenz eintrifft. Gleich am Abend geht es für die Mannschaft von Bundestrainer Georg Holzmann dann rund, denn um 20 Uhr steht mit dem Testspiel gegen Slowenien die Generalprobe auf dem Plan (Eintritt frei).

"Wir haben in diesem Jahr eine junge neuformierte Mannschaft und natürlich ist die Vorbereitung stets sehr kurz, deshalb müssen wir jede Möglichkeit zum Einspielen nutzen", erläutert Holzmann, der bereits seit über zwölf Jahren als Bundestrainer das deutsche Inlinehockey-Team betreut und im vergangenen Jahr mit dem Gewinn des Vizeweltmeistertitels in Ingolstadt den größten Erfolg feierte. "Da hatten wir allerdings eine sehr erfahrene Truppe", gibt Holzmann zu bedenken. Mit Torhüter Jochen Vollmer und solchen DEL-Stars wie Thomas Greilinger, Felix Schütz und vor allem Kapitän Michael Wolf verfügte der Bundestrainer 2012 über Leistungsträger, die in diesem Jahr nicht zur Verfügung stehen. Deshalb will der Coach die Ziele nicht ganz so hoch hängen, sagt: "Mit dem Einzug ins Halbfinale wäre ich sehr zufrieden."

Gleich zum Auftakt müssen seine Schützlinge am Sonntag im ersten Gruppenspiel gegen Mitfavorit Schweden ran. "Die sind wieder sehr stark aufgestellt mit einigen Top-Eishockeyspielern, da können wir sicher einiges lernen", ist Holzmann überzeugt und fügt an: "Es war bisher immer so, dass wir uns in der Vorrunde noch einspielen müssen, aber die Jungs haben sich stets schnell zusammengefunden." Starallüren gebe es dabei überhaupt nicht, zumal alle Cracks aus reiner Begeisterung für Inlinehockey spielen und dafür keinerlei Geld bekommen.

"Es ist doch eine Ehre für Deutschland zu spielen, zudem ist es eine super Überbrückung im Sommer. Technisch und fitnessmäßig bringt uns Eishockeyspieler das Inlinehockey voran", begründet Veit Holzmann, den neben Vater Georg vor allem auch Michael Wolf mit dem Inlinehockey-Virus infiziert hat. Der Eislöwen-Stürmer meint: "Wir haben dabei alle immer ein Saugaudi."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 31.05.2013

ah

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