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Inline-Hockey-WM in Dresden: Spieler sind als Fluthelfer im Einsatz

Inline-Hockey-WM in Dresden: Spieler sind als Fluthelfer im Einsatz

Angesichts der Hochwasserkatastrophe gerät die Inlinehockey-Weltmeisterschaft in der Dresdner Energie-Verbund-Arena zur Nebensache. Für Organisatoren und auch die Teilnehmer eine schwierige Situation.

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Ein deutscher Fan verfolgt die WM-Partie gegen Finnland.

Quelle: Sebastian Schubert

"Wir unternehmen alles, um einen ordentlichen Ablauf zu gewährleisten. Gemeinsam mit dem Weltverband haben wir entschieden, die WM nicht abzubrechen. Hochwasserschäden in der Arena sind nicht zu befürchten, auch wenn etwas Wasser in die Kellerräume eindringt. Das richtet keine größeren Schäden an. Zudem geht es viele Teams, die ihre Anreise selbst finanzieren, da wäre ein Abbruch für sie sehr bitter", erläuterte Organisationschef Peter Micksch.

Die Spieler selbst sind von der prekären Situation geschockt und haben sich gestern am spielfreien Tag spontan als Fluthelfer zur Verfügung gestellt. "Über 150 WM-Teilnehmer wollten sofort helfen. Die Slowenen waren in der Nähe des Elbeparks in einer Grundschule im Einsatz, auch die US-Amerikaner waren komplett beim Sandsäcke füllen dabei - und natürlich auch die deutsche Mannschaft", berichtete Pressesprecherin Eva Wagner von der Solidarität der Hockey-Spieler.

Sportlich lief es für die deutsche Mannschaft leider nicht so gut. Die Schützlinge von Bundestrainer Georg Holzmann verloren auch das dritte Vorrundenspiel gegen Finnland mit 4:8 (0:3, 1:2, 1:0, 2:3). Die Tore für Deutschland erzielten Patrick Seifert, Sören Sturm, Hube Sekesi und Christian Wichert. Jetzt trifft die deutsche Auswahl am heutigen Abend (20 Uhr) im Viertelfinale auf das Team der USA, das bislang ungeschlagen ist.

Peter Micksch hofft, dass trotz der angespannten Lage in Dresden ein paar mehr Zuschauer noch den Weg in die Arena finden und die Mannschaften unterstützen, denn in den letzten beiden Tagen verirrten sich nur wenige Fans in die Halle. Zum Auftakt waren es noch über 1400. "Natürlich haben viele Menschen jetzt ganz andere Sorgen. Das ist uns schon bewusst. Doch für die Spieler tut es uns leid", gibt Micksch zu.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.06.2013

ah

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