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In der DEL 2 erleben die Dresdner Eislöwen beim 1:5 gegen Frankfurt ein Debakel

In der DEL 2 erleben die Dresdner Eislöwen beim 1:5 gegen Frankfurt ein Debakel

Für die Dresdner Eislöwen wird die Luft in Richtung Playoffs immer dünner. Das Team von Trainer Thomas Popiesch konnte am Wochenende nur einen winzigen Punkt sammeln und bleibt auf Tabellenplatz elf hängen.

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Nick Mazzolini und Clarke Breitkreuz bejubeln das 3:1 für Frankfurt, Peter Holmgren und Lukas Slavetinsky sind sauer.

Quelle: Dehli-News / Frank Dehlis

Nachdem die Elbestädter am Freitag beim Tabellenführer Bietigheim mit 4:5 (0:1, 4:1, 0:2, 0:1) nach Verlängerung verloren, mussten sie sich gestern den Löwen Frankfurt nach schwacher Leistung daheim mit 1:5 (0:0, 1:3, 0:2) geschlagen geben. Damit kassierten die Dresdner die sechste Niederlage in Folge.

Bedenklich stimmte vor allem der erste Heimauftritt nach drei Wochen Pause. Denn die Eislöwen wirkten vor 2831 Zuschauern verunsichert, kraft- und ideenlos. So fanden sie nur mit viel Mühe ins Spiel, überließen zum großen Teil den Frankfurtern das Zepter. Schüsse aufs gegnerische Tor waren Mangelware bzw. kamen viel zu unpräzise. Zu Beginn des zweiten Durchgangs musste dagegen Eislöwen-Goalie Peter Holmgren das erste Mal hinter sich greifen. Bezeichnend für die derzeitige Schwäche der Dresdner - wieder einmal kassierten die Elbestädter das Gegentor bei eigener Überzahl. Richard Müller netzte zum 1:0 (23.) ein. Nachdem Nick Mazzolini in der 36. Minute auf 2:0 erhöht hatte, keimte im Stadion noch einmal Hoffnung, als Carsten Gosdeck zwei Minuten später mit einem Schlagschuss im Powerplay den Anschluss herstellte. Aber beim nächsten Überzahlspiel agierten die Hausherren einmal mehr fahrlässig und Mazzolini ließ sich nicht lange bitten, stellte neun Sekunden vor der Pause den alten Abstand wieder her.

Die Fans verabschiedeten die Eislöwen mit Pfiffen in die Kabine. Und das Blatt wendete sich auch im Schlussdrittel nicht mehr. Im Gegenteil - Mazzolini (46.) und David Elsner (59.) schraubten das Ergebnis noch in die Höhe. Trainer Thomas Popiesch gab zu: "Frankfurt war die aktivere Mannschaft, hat mehr Zweikämpfe gewonnen und war mit aggressivem Penaltykilling erfolgreich. Das war unser Manko. Insgesamt haben wir zu viele Fehler gemacht." Dennoch sei es wichtig, dass seine Schützlinge jetzt den Kopf oben behalten, betonte der Coach und fügte hinzu: "Jetzt liegen vier knallharte Endspiele vor uns."

Schon in Bietigheim zeigten sich die Popiesch-Schützlinge in Überzahl anfällig, denn in der 17. Minute nutzte Chris St. Jacques eine Unachtsamkeit der Gäste zu einem Tor in Unterzahl für die Hausherren. Doch im zweiten Durchgang kämpften sich die Elbestädter deutlich besser ins Spiel. Zunächst glich Joni Tuominen (27.) in Überzahl zum 1:1 aus. Danach sorgten Sebastian Zauner (28.) und zweimal Marius Garten (30./34.) sogar für eine 4:1-Führung der Eislöwen beim haushohen Favoriten. Goalie Peter Holmgren hatte außerdem in der 33. Minute einen Penalty von Frederic Cabana pariert. Mit zwei Überzahltoren durch Markus Gleich (40.) und Dominic Auger (45.) kamen allerdings die Steelers wieder auf 3:4 heran und Marcus Sommerfeld besorgte nur eine Minute vor dem Ende das 4:4. In der 2. Minute der Verlängerung gelang Dominic Auger der goldene Treffer zum Sieg. "Unser Team hat gut gearbeitet und gefightet. Nach einer Führung erhofft man sich natürlich, auch am Ende die drei Punkte mitzunehmen. Bietigheim hat aber einmal mehr seine Qualität unter Beweis gestellt", befand Thomas Popiesch. Der eine Punkt beim Spitzenreiter konnte seine Schützlinge aber offenbar nicht für die gestrige Partie beflügeln.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.02.2015

Astrid Hofmann

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