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Im Sachsenderby der DEL 2 tragen die Gäste aus Dresden die Bürde des Favoriten

Eishockey Im Sachsenderby der DEL 2 tragen die Gäste aus Dresden die Bürde des Favoriten

Die Dresdner Eislöwen haben morgen die Chance, das vergangene Null-Punkte-Wochenende ganz schnell vergessen zu machen. Mit einem Sieg beim brisanten Sachsenderby im Lausitzer Fuchsbau wollen die Elbestädter wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

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Der Einlauftunnel der Füchse sieht bedrohlich aus, die Spieler aus der Lausitz waren zuletzt aber eher harmlos.

Quelle: DNN

Weißwasser/Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben morgen die Chance, das vergangene Null-Punkte-Wochenende ganz schnell vergessen zu machen. Mit einem Sieg beim brisanten Sachsenderby im Lausitzer Fuchsbau wollen die Elbestädter wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Beim Blick auf die Tabelle scheinen die Karten diesmal klar verteilt, denn während die Dresdner als Fünfter zuletzt zwei Niederlagen in Folge kassierten, musste der Zwölfte aus der Lausitz schon achtmal hintereinander als Verlierer vom Eis gehen. Doch Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch warnt eindringlich davor, sich daran zu orientieren: "Diese Platzierung spiegelt nicht die wirkliche Qualität der Mannschaft von Weißwasser wieder. Da dürfen wir uns nicht täuschen lassen, zumal Derbys ohnehin eigenen Gesetzen folgen."

Der Coach fordert von seinen Jungs vor allem, in der Defensive die Fehler aus den letzten Spielen abzustellen. "Da müssen wir wieder sicherer stehen", so Popiesch, der noch nicht genau weiß, mit welchen Berliner Förderlizenzspielern er planen kann. Zumindest der Einsatz von Vladislav Filin sei gesichert, alles andere entscheidet sich kurzfristig. Ob Mark Cullen auflaufen wird, steht ebenfalls noch nicht genau fest. Der Stürmer, der in Ravensburg böse gefoult wurde, musste gestern noch einmal an der Zunge genäht werden. Positive Signale gab es gestern zudem von Torhüter Brett Jaeger. Eislöwen-Sprecherin Eva Wagner sagte: "Er ist am Kiefer operiert worden. Dabei verlief alles reibungslos und ihm geht es den Umständen entsprechend schon wieder recht gut." Den Ärzten zufolge müsse der Deutsch-Kanadier vier Wochen pausieren. Bis dahin ruht die Verantwortung auf Marvin Cüpper.

Beim EHC ist die Stimmung trübe. Offensichtlich ist den Weißwasseranern das Selbstvertrauen insbesondere beim Torabschluss abhanden gekommen. Während die spielerischen und kämpferischen Leistungen zuletzt durchaus stimmten, war der "Output" einfach zu dürftig. Und so sind die Blau-Gelben gemeinsam mit Schlusslicht Heilbronn mit nur 41 erzielten Toren harmlosestes Team der DEL 2. Wenn es eines Beweises für die unzureichende Chancenverwertung bedürfte, dann könnte das letzte Heimspiel gegen Kaufbeuren dafür herhalten. Trotz 49:19 Torschüssen und teils stark herauskombinierter Tormöglichkeiten dauerte es bis zur 55. Minute, ehe der Bann gebrochen werden konnte. Per Doppelschlag gelang sogar das 2:2, ehe man im Bestreben, die Partie komplett zu kippen, in den entscheidenden Konter zum 2:3 lief.

Auch in Bietigheim waren die Ost-sachsen bei 34:29 Torschüssen zumindest bei kompletten Formationen gleichwertig. Vier Gegentreffer in einer fünfminütigen Unterzahl bedeuteten die Entscheidung zugunsten des Meisters. "Wenn wir an die kämpferischen Leistungen vom Wochenende anknüpfen, hart arbeiten und noch aggressiver zum Tor gehen, dann wird der Erfolg nicht auf sich warten lassen", ist Weißwassers Coach Dirk Rohrbach überzeugt. Fehlen wird den Füchsen morgen nur Thomas Götz, der Bandscheibenprobleme hat.

Astrid Hofmann und Sebastian Matthieu

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