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Idir Ouali - Licht bei Dynamo Dresdens Kampf um den Klassenverbleib

Idir Ouali - Licht bei Dynamo Dresdens Kampf um den Klassenverbleib

Gäbe es Kilometergeld, dann wäre seine Geldbörse schon gut gefüllt. Idir Ouali ist der wahre „Dauerrenner“ beim Fußball-Zweitligisten SG Dynamo Dresden.

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Idir Ouali

Quelle: Georg Wehse

Und während momentan unter den verbliebenen Stürmern der Ersatz für den verletzten Kapitän Mickael Poté vergeblich gesucht wird, schickt sich der Franko-Algerier an, die Lücke zu schließen. Der Linksaußen traf bei der 1:2 (1:1)- Niederlage in Braunschweig am Donnerstag bereits zum fünften Mal in dieser Saison in die Maschen (8. Minute).

Somit fehlt ihm nur noch ein Treffer, um zu Poté aufzuschließen, der nach seinem Innenbandabriss am rechten Knie für den Rest der Saison ausfällt. Ouali lieferte in Braunschweig einmal mehr eine sehr gute Leistung ab, doch durch die Treffer der Braunschweiger Ermin Bicakcic (31.) und Dominik Kumbela (53.) blieb Dynamo der Sieg verwehrt.

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Dynamo Dresden verlor in Braunschweig gegen die Eintracht.

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Ouali weiß, warum er in Braunschweig in Hochform auflief. „Wir hatten am vergangenen Wochenende zwei Tage frei. Die Zeit habe ich genutzt, um nach Hause nach Roubaix zu fahren, meine Familie und Freunde zu treffen. Das hat mir wirklich gut getan“, berichtet der 24-Jährige. Dieses Privileg gönnt Trainer Peter Pacult seinen Spielern über Ostern allerdings nicht. Lediglich am Sonntag ist frei.

Seit Oualis Verpflichtung im Sommer sorgt er auf der linken Seite für Betrieb, ist schnell und trickreich, wird aber oft für seine Eigensinnigkeit kritisiert. „Ich weiß, dass ich beim letzten Pass und meinen Dribblings noch Reserven habe“, sagt er selbstkritisch.

Gern würde er helfen die Lücke zu schließen, die Poté hinterlassen hat. „Ich bin jetzt kein Goalgetter, aber ich werde versuchen, mich vorn noch mehr einzubringen und zu helfen, den Klassenerhalt zu schaffen“, gibt Ouali sich kämpferisch. Verbleibt Dynamo in der zweiten Liga, dann spielt der Franko-Algerier auch weiter für die Schwarz-Gelben. Er besitzt einen Vertrag für die zweite Liga bis Ende Juni 2014. „Ich fühle mich mit meiner Verlobten Belinda wirklich sehr wohl hier“, berichtet er.

Weiter im deutschen Unterhaus mit guten Leistungen auf sich aufmerksam zu machen, wäre für ihn vor allem wichtig, um irgendwann den Sprung in die algerische Nationalmannschaft zu schaffen. „Aber das ist noch ein sehr weiter Weg. Wir haben unglaublich gute Spieler. Natürlich träume ich davon, aber ich muss dafür auch noch hart weiter an mir arbeiten“, sagt der 1,76-Meter große Mann.

Erst einmal steht aber der Abstiegskampf mit Dynamo in seinem Fokus. Mit 24 Punkten tritt das Team weiter auf der Stelle und hat nur noch sieben Spiele Zeit, um sich in den sicheren Hafen den Klassenverbleibs zu bringen. „Es tut mir leid, aber wie gehören mit solchen spielerischen Leistungen in die zweite und nicht dritte Liga“, sagt Sebastian Schuppan. Das muss sein Team ab der kommenden Woche aber endlich auch wieder mit Punkten beweisen.

Tina Hofmann, dpa

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