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Humpeln beim Anlauf: Großes Bangen um Dresdner Hochspringer Raul Spank

Humpeln beim Anlauf: Großes Bangen um Dresdner Hochspringer Raul Spank

Hochspringer Raúl Spank klebt ausgerechnet in der Olympia-Saison bisher das Pech an den Schuhen. Beim internationalen Meeting in Montreuil (Frankreich) verletzte sich der 23-Jährige beim Einspringen, überquerte anschließend unter Schmerzen nur 2,19 Meter und wurde Fünfter.

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Heute lässt er sich untersuchen: Raul Spank ist angeschlagen.

Quelle: AFP

Dresden . Damit verfehlte der Athlet vom Dresdner SC erneut die Norm für die Europameisterschaft in Helsinki (27. Juni bis 1. Juli). Die liegt bei 2,28 Meter. Bisher jagte er dieser Höhe, die für ihn normalerweise kein Problem sein sollte, vergeblich hinterher. In Garbsen schaffte er 2,25 Meter, in Dessau nur 2,20 Meter. Zum Wettkampf in Montreuil meinte der WM-Dritte von 2009: "Nachdem ich mir erst den Sprungfuß lädiert hatte, tat nach übersprungenen 2,15 Metern die rechte Achillessehne weh. Von da an war der Anlauf ein von Schmerzen geprägtes Humpeln. Normalerweise hätte ich den Wettkampf sofort abbrechen müssen. Die positive Nachricht lautet, es ist nichts kaputt gegangen. Ich hoffe, ich kann nächsten Montag beim Meeting in Prag an den Start gehen, wenn bis dahin alle Schmerzen weg sind und ich kein Verletzungsrisiko eingehen muss", so Spank.

"Es ist in der ganzen Trainingsgruppe bisher wie verhext", klagte auch Trainer Jörg Elbe nach der Hiobsbotschaft, die er von seinem Schützling erhielt. Gestern Nachmittag landete Raul Spank wieder in der Heimat, wird sich heute einer eingehenden Untersuchung beim Arzt unterziehen. "Wir können nur hoffen, dass es tatsächlich nichts Schlimmes ist, denn viel Zeit bleibt uns nun nicht mehr", weiß Elbe. Bereits am 16./17. Juni finden die Deutschen Meisterschaften in Bochum statt. Dort würde der Dresdner dann mit dem Rücken zur Wand stehen, denn es ist die letzte Chance, das EM-Ticket zu buchen.

Bei den kontinentalen Titelkämpfen in Finnland bietet sich den Athleten zudem noch einmal die Möglichkeit, die Olympia-Norm zu knacken. Die liegt im Hochsprung der Männer bei 2,31 Metern. Hoffentlich liegt die Latte für Raul Spank nicht zu hoch.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.06.2012

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