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Hürdenläufer Georg Fleischhauer aus Dresden will in Regensburg die EM-Norm knacken

Hürdenläufer Georg Fleischhauer aus Dresden will in Regensburg die EM-Norm knacken

Für Dresdens 400-Meter-Hürdenläufer Georg Fleischhauer beginnt heute in Regensburg der Kampf um das Olympia-Ticket. Während seine deutschen Konkurrenten wie David Gollnow, Silvio Schirrmeister oder Tobias Giehl schon kräftig vorlegten und zumindest die Norm für die EM (50,30 Sekunden) bereits in der Tasche haben, musste sich der Überflieger der letzten Saison in Geduld üben.

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Georg Fleischhauer

Dresden . Weil sich der WM-Teilnehmer von Daegu Anfang März an der Achillessehne verletzte, geriet der ursprüngliche Vorbereitungsplan ins Wanken.

"Eigentlich kann Georg erst seit Anfang Mai wieder beschwerdefrei trainieren", erläutert Trainerin Erika Falz, warum ein früherer Saisoneinstieg nicht möglich war. Aber nervös machen lässt sich das eingespielte Team von den Leistungen der Konkurrenz keinesfalls. "Dass bereits vier Läufer die EM-Norm geknackt haben, kam für uns nicht überraschend. Das ist eine normale Entwicklung, die wir entspannt sehen", so Falz, die für den heutigen ersten Wettkampf ihres Schützlings optimistisch ist: "Wir haben im Winter die Technik umgestellt, damit Georg noch schneller laufen kann. Wenn alles klappt, bin ich überzeugt, dass er auf Anhieb unter 50 Sekunden kommen kann. Das wäre top, denn bisher ist er noch nie so schnell in eine Saison gestartet. Aber Regensburg ist seine Lieblingsanlage, da geht bestimmt etwas." Vor zwei Jahren wurde Fleischhauer im gleichen Stadion deutscher Juniorenmeister und blieb in 49,85 Sekunden erstmals in seiner Laufbahn unter der 50-Sekunden-Grenze. Inzwischen steht seine Bestzeit bei 48,72 Sekunden, erzielt im letzten Jahr im WM-Vorlauf in Daegu. Beim heutigen Rennen in Regensburg wird Fleischhauer auch auf seine deutschen Konkurrenten treffen. Dabei hofft der DSC-Athlet, gleich eine "Duftmarke" setzen zu können.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.06.2012

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