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Herausforderung für die Dresdner „Elberiesen“

Basketball Herausforderung für die Dresdner „Elberiesen“

Acht Wochen intensiven Trainings liegen hinter den Dresden Titans. Nun geht die Saison los. Am Sonntag empfangen die „Elberiesen“ um 16 Uhr in ihrem ersten Spiel überhaupt in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A die Kirchheim Knights in der Margon-Arena. Ein hartes Stück Arbeit wartet auf den Aufsteiger aus der Landeshauptstadt.

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Die Titans Helge Baues, Marc Nagora, Sebastian Heck, Nils Niendorf, Ricky Alonzo „R.J.“ Price Jr., Daniel Krause, Jervon Pressley, Jusuf El Domiaty, Randal Holt, Bryan Nießen, Walter Simon, David Sturner und Max von der Wippel (v. l. n. r.) wollen in dieser Saison zeigen, dass sie als Aufsteiger in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A mithalten können.

Quelle: Ben Gierig

Dresden. Acht Wochen intensiven Trainings liegen hinter den Dresden Titans. Nun geht die Saison los. Am Sonntag empfangen die „Elberiesen“ um 16 Uhr in ihrem ersten Spiel überhaupt in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A die Kirchheim Knights in der Margon-Arena. Ein hartes Stück Arbeit wartet auf den Aufsteiger aus der Landeshauptstadt, hat man es doch mit dem Vorjahresdritten zu tun, der nur den beiden BBL-Aufsteigern aus Jena und Vechta den Vortritt ließ.

Eine „Wundertüte“ seien die Knights durch ihre vielen Neuzugänge, vermag Titans-Forward Helge Baues deren Spielstärke noch nicht so recht einzuschätzen. Steven Clauss sieht sein Team aber gut gerüstet: „Ich bin sehr zufrieden mit unserer Vorbereitung. Wir sind genau da, wo wir sein müssen“, sagt der Titans-Trainer, dessen Kader bereits über diverse Pro-A-Erfahrungen verfügt und zum Start auch vollzählig zur Verfügung steht. Lediglich Neuzugang Jusuf El-Domiaty hatte aufgrund von Rückenbeschwerden ein paar Tage Trainingspause, aber das seien „nur Alltagssorgen. Wir haben keine ernsten Verletzungen“, so Clauss.

Da es in der Liga relativ eng zugeht, haben die Titans auch kein Problem damit, sich ein durchaus ambitioniertes Saisonziel zu setzen. „Der Nichtabstieg, also Platz 14, ist nur das Minimalziel. Als Sportler schielen wir weiter nach oben. Wir wollen uns im Mittelfeld etablieren, beim Kampf um die Playoff-Plätze das Zünglein an der Waage spielen und mit ganz viel Glück vielleicht selbst noch dort reinrutschen“, träumt Geschäftsführer Peter Krautwald sogar von Rang acht. Den will das Team, das mit einem im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelten Etat von ca. 550 000 Euro in die Saison geht, auf dem nagelneuen Parkettboden erreichen, der nun in der Pro A Pflicht ist.

Auch in anderer Hinsicht haben die Titans große Ambitionen: „Das Ziel unseres Zuschauerschnitts lautet 2000 plus – zwar schwierig, aber Dresden hat als Stadt das Potenzial dafür“, glaubt Krautwald. So viele Leute kamen letzte Saison in der Pro B nur zu den Playoffs. Nun aber spiele man in einer viel attraktiveren Liga. „Der Basketball ist schneller, dynamischer und athletischer“, sagt Steven Clauss. Nicht zuletzt seien die mitteldeutschen Derbys gegen Gotha und den MBC sowie das Sachsenderby gegen Chemnitz wahre Zuschauermagneten. Und schließlich bringe Erfolg auch Besucher. Steven Clauss warnt Kirchheim selbstbewusst: „Wir können auch Top-Teams schlagen!“

Von Stefan Schramm

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