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"Heißer Tanz": Dynamo Dresden erwartet TSV 1860 München im ausverkauften Stadion

"Heißer Tanz": Dynamo Dresden erwartet TSV 1860 München im ausverkauften Stadion

Nach zwei Spielen ohne Sieg will Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden wieder in die Erfolgsspur finden. Am Freitagabend (18.00 Uhr) empfangen die Schwarz-Gelben den TSV 1860 München im eigenen Stadion, das bereits seit Mittwoch mit 29000 Zuschauer ausverkauft ist.

Dynamo-Trainer Ralf Loose hofft, dass sein Team nach dem 0:0 gegen den FC Ingolstadt und der 0:3-Niederlage bei Eintracht Frankfurt wieder erfolgreichen Fußball bieten kann. „Wir wollen nach dem Auftritt in Frankfurt Zähne zeigen und die Initiative des Spiels selbst in die Hand nehmen", sagte der 49-Jährige am Donnerstag. Dabei kann der Coach in der Innenverteidigung wieder auf Abwehrchef Romain Brégerie setzen. Der Franzose musste in der vergangenen Partie die Strafe nach der fünften Gelben Karte absitzen. Für ihn muss mit Florian Jungwirth ausgerechnet einer auf der Bank Platz nehmen, der in der Jugend und bis Januar 2010 bei den Löwen spielte. Filip Trojan hofft ebenfalls, dass ein besseres Spiel als in Frankfurt gelingt. „Wir wollen den nächsten wichtigen Schritt zum Klassenerhalt machen", sagte der Tscheche, der seinen Vertrag am Donnerstag bis zum 30. Juni 2014 verlängerte. Nach nur zwei Punkten aus den letzten vier Spielen ist der Tabellensechste TSV 1860 München praktisch raus aus dem Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga. Jetzt gilt es für die „Löwen", die Saison ordentlich zu Ende zu bringen. 1860-Coach Maurer will „noch Punkte sammeln, um am Ende der Saison nicht als Zehnter in der Liga abzuschneiden". Ihm ist aber auch klar, dass die Löwen an der Elbe „ein heißer Tanz" erwartet. Die letzten drei Partie gegen 1860 konnte Dresden für sich entscheiden. Erschwerend kommt hinzu, dass Dresden seit fünf Spielen zu Hause ungeschlagen ist. Nach der 2:4-Niederlage aus der Hinrunde gibt sich U 21-Nationalspieler Kevin Volland optimistisch und freut sich auf die Auswärtspartie: „Wir wollen das Spiel auf jeden Fall gewinnen, wir haben da noch eine Rechnung offen." Volland hat auch schon einen Plan, wie das gelingen soll: „Im Hinspiel waren wir nicht so gut in den Zweikämpfen und standen nicht kompakt genug. Das wollen wir jetzt auf jeden Fall anders machen." Nach der deutlichen Derby-Niederlage am letzten Spieltag gegen den Zweitliga-Tabellenführer Greuther Fürth (1:4) brauchen die Münchner endlich wieder einen Sieg. Ansonsten ist das von Maurer gesteckte Ziel, „bis zum Saisonende 60 Punkte zu holen", wohl kaum noch zu erreichen - vom Aufstieg ganz zu schweigen.

Tina Hofmann und Sven Hoppe, dpa

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Dynamo Dresden unterlag bei Eintracht Frankfurt am 16.03.2012 mit 0:3.

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