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Havarie in Dresdner Eishalle trifft vor allem kleine Vereine und Hobby-Teams

Havarie in Dresdner Eishalle trifft vor allem kleine Vereine und Hobby-Teams

Dresden. Von der Sperrung der Eishalle in der Dresdner EnergieVerbund Arena sind derzeit vor allem kleinere Vereine im Bereiche Eishockey und Eiskunstlauf betroffen.

Während die großen Teams wie die Dresdner Eislöwen und das deutsche Shorttrack-Nationalteam weitgehend störungsfrei trainieren können, müssen unterklassige Mannschaften und Hobby-Teams zurückstecken.

„Wir stehen leider am unteren Ende der Nahrungskette", sagt Frank-Peter Reichel von den Dresdner Ice Pilots mitunüberhörbarem Ärger. Sein Eishockey-Team, in der von ihm mitgegründeten sächsischen „Dorfteichliga" unterwegs, trainierte bislang mehrmals die Woche wie die großen Kollegen der Eislöwen in der Arena. Die ist nun geschlossen. Und damit die Eislöwen weitertrainieren können, mussten die kleinen „Piloten" weichen.

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Und auch die Geschäftsstelle des Clubs steht im Wasser.

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„Ein für das Wochenende geplantes Freundschaftsspiel mussten wir bereits absagen, an Training ist für das Team in der kommenden Woche nicht zu denken", so der Vereinschef. Derzeit versuche man händeringend, irgendwo anders hin auszuweichen und das Team mit eilig vereinbarten Freundschaftsspielen fit zu halten. Reichel will nicht meckern. Im Gegenteil: Der Stadt könne man derzeit kaum einen Vorwurf machen. Den eingetretenen Notfall manage diese bestmöglich. Aber: „Generell ist die kleine Energieverbund-Arena mit lediglich zwei Eishallen hoffnungslos überbelegt", so Reichel. Drei Leistungszentren (Eishockey, Shorttrack und Eiskunstlauf) seien definitiv zu viel. Die Folgen spüre man derzeit.

Und Reichels Ice Pilots sind nicht die einzigen, die zurückstecken müssen. Auch die anderen unterklassigen Eishockey-Teams und die Eiskunstläufern müssen Trainingseinbußen hinnehmen. Eisschnellläufer und Shorttracker sind dagegen weniger betroffen. „Das wird natürlich auch immer danach gewichtet, wie hochklassig ein Team spielt und inwieweit etwa mit einem Leistungszentrum Fördermittel verbunden sind", verrät Reichel. Sein Verein hofft derzeit auf eine möglichst schnelle Schadensbehebung. „Gegebenenfalls können wir auf eine überdachte Eisfläche in Freital ausweichen."

Jane Jannke

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