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Hansa Rostock rutscht weiter ab: 1:4 in Frankfurt

Hansa Rostock rutscht weiter ab: 1:4 in Frankfurt

Hansa Rostock hat auch im achten Anlauf den ersten Sieg in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst und die höchste Saisonpleite kassiert. Der Aufsteiger unterlag am Freitagabend beim Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt mit 1:4 (0:1) und rutschte damit noch tiefer in den Tabellenkeller.

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Hansa Rostock unterliegt Eintracht Frankfurt: Der Frankfurter Sebastian Rode (vorn) und Rostocks Sebastian Pelzer

Quelle: dpa

Mohamadou Idrissou (2.,56.), Alexander Meier (52.) und Rostocks Matthias Holst mit einem Eigentor (90.+2) erzielten vor 38.500 Zuschauern in der Commerzbank Arena die Tore für die Hausherren, die nach dem ersten Heimsieg Anschluss an die Aufstiegsplätze hielten.

Hansas Ehrentreffer durch Tobias Jänicke (71.) konnte der Partie keine Wende mehr geben. „Wenn man das Ergebnis sieht, war das eine klare Angelegenheit. Das 0:1 ist zu früh gefallen. Danach haben wir es erneut nicht geschafft, unser Ding bis zu Ende auszuspielen“, haderte Hansas Mittelfeldspieler Dominic Peitz. „In der ersten Halbzeit haben wir uns schwergetan. Danach haben wir richtig gut gespielt“, lobte Eintracht-Trainer Armin Veh sein Team.

Vor der prächtigen Kulisse erhielten die Hoffnungen der Rostocker auf den ersten Saisonsieg oder wenigstens einen Achtungserfolg bereits nach gut einer Minute einen argen Dämpfer. Nach der ersten Ecke der Partie bekam die Abwehr den Ball nicht unter Kontrolle, und Idrissou bedankte sich mit einem platzierten Torschuss aus Mittelstürmerposition. Hansa-Torhüter Kevin Mülller hatte keine Chance zum Eingreifen.

Nach einer knappen Viertelstunde hätte der agile Kameruner, der erst in der Saison nach Frankfurt gewechselt war, sogar schon für die Vorentscheidung sorgen können. Sein Schuss landete aber zum Glück für die erneut unsortiert wirkenden Rostocker auf dem Tornetz.

Ähnlich gute Gelegenheiten hatten die Gäste, die mit der gleichen Formation wie in der Partie zuvor gegen Eintracht Braunschweig angetreten waren, zunächst nicht zu bieten. Das Spiel nach vorn wirkte wenig organisiert, viele Pässe kamen nicht an. Tino Semmer, die einzige Spitze, hing praktisch völlig in der Luft. Die meiste Farbe ins Spiel brachten die Rostocker dank ihrer teils beinharten Spielweise, die ihnen bis zur Pause immerhin schon drei Gelbe Karten eintrug.

Aber auch Aufstiegskandidat Frankfurt riss nach der frühen Führung keine Beine mehr aus, so dass die zahlreich mitgereisten Rostocker Schlachtenbummler noch mit großer Hoffnung in die zweite Halbzeit gingen. Allerdings waren erneut unbelehrbare Chaoten dabei, die Feuerwerkskörper zündeten und ihrem Verein damit einen Bärendienst erwiesen.

Die Wende-Wünsche dauerten aber nur gut sieben Minuten. Dann schloss Meier eine sehenswerte Kombination aus Nahdistanz erneut unhaltbar für Hansa-Keeper Müller zum 2:0 ab. Danach nahm das Unheil für die Mannschaft von Trainer Peter Vollmann dann endgültig seinen Lauf. Nur gut, dass die Frankfurter einen streitbaren Handelfmeter vergaben. Benjamin Köhler traf nur den Außenpfosten (76.).

Gert Glaner, dpa

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