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Handball-Sachsenliga: Süßmilch wieder TU-Coach, neuer Name für HSV

Handball-Sachsenliga: Süßmilch wieder TU-Coach, neuer Name für HSV

An diesem Wochenende starten die Handballer(innen) der Region in die neue Saison der Sachsenliga. Bei den beiden Dresdner Teams haben sich über den Sommer einige Veränderungen vollzogen.

So hat bei den Frauen des USV TU Dresden mit Stefan Süßmilch ein guter alter Bekannter wieder auf dem Trainerstuhl Platz genommen. Der erfahrene Coach, der zuletzt den Oberligisten Marienberg betreute, hatte die TU-Damen schon 2006 und 2007 zum Oberliga-Meistertitel geführt. Jetzt gibt der Bauunternehmer sein Comeback und löst damit Frank Fittkau ab, der sich künftig nur noch dem Nachwuchs widmet. "Der Abteilungsvorstand hatte mich gefragt und da musste ich nicht lange überlegen", erklärt Süßmilch, der kommende Woche seinen 60. Geburtstag feiert.

An neue "Höhenflüge" mit den TU-Damen denkt Süßmilch allerdings vorerst nicht. "Wir wollen verstärkt den jungen Spielerinnen eine Chance geben und zudem haben wir derzeit mit neun Feldspielerinnen und zwei Torfrauen noch einen sehr kleinen Kader. Deshalb hoffe ich, dass zu Semesterbeginn noch die eine oder andere Studentin zu uns stößt", erläutert der Coach. Einen dritten Platz wie in der Vorsaison sieht Stefan Süßmilch deshalb auch als "nicht realistisch" an. "Wir haben uns einen Mittelfeldplatz auf die Fahnen geschrieben", umreißt er die Zielstellung. Für ihn ist die zweite Vertretung der Rödertalbienen, gegen die seine TU-Damen gleich morgen ran müssen, der "Geheimfavorit" dem er sogar den glatten Durchmarsch zutraut. Außerdem müsse man mit Teams wie Hoyerswerda, Schneeberg und auch Bischofswerda rechnen.

Ein neues Kapitel in ihrer Vereinsgeschichte wollen die Handballer des HSV aufschlagen. Im Sommer gründeten sie eine Spielgemeinschaft mit dem Drittligisten Lok Pirna und deshalb gehen sie jetzt unter dem neuen Namen "HSV Lok Pirna Dresden II" ins Rennen. "In unserer Sachsenliga-Mannschaft wollen wir vor allem unseren Nachwuchsspielern ein Sprungbrett bieten, höherklassig zu spielen. Zum anderen können bei uns auch Akteure aus Pirna Spielpraxis sammeln", erklärt HSV-Boss Christian Dietze, der nach einem eher enttäuschenden achten Rang in der letzten Saison, in diesem Jahr ebenfalls nicht mit einer vorderen Platzierung rechnet. "Dafür ist unser Substanzverlust zu groß, denn es haben uns insgesamt sieben Spieler verlassen, darunter die Leistungsträger Karsten Küter und Frank Dubrau. Zudem wird Volker Koch wegen eines Praktikums in den ersten Monaten nicht zur Verfügung stehen.

Um den personellen Aderlass überhaupt kompensieren zu können, meldete man die Verbandsliga-Mannschaft vom Spielbetrieb ab und füllte den Kader der Sachsenliga-Truppe mit den Spielern aus diesem Team auf. "Diese neue Mannschaft muss sich konsolidieren", so Dietze, der im Auftaktgegner Grubenlampe Zwickau den Liga-Favoriten ausgemacht hat.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.09.2013

ah

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