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Handball: HC Elbflorenz verpasst Sieg gegen Baunatal nur knapp

Handball: HC Elbflorenz verpasst Sieg gegen Baunatal nur knapp

Die Handballer des HC Elbflorenz sind bei ihrem Start in die 3. Liga knapp an einer Überraschung vorbei geschrammt.

Dresden .

Dresden (DNN/ah). Die Handballer des HC Elbflorenz sind bei ihrem Start in die 3. Liga knapp an einer Überraschung vorbei geschrammt. Sie trennten sich vor 400 Fans in der Energie-Verbund-Arena vom Vorjahresdritten Eintracht Baunatal 29:29-Unentschieden (16:14).

Während die Gäste, die vier Sekunden vor Schluss den Ausgleich erzielten und damit dem Aufsteiger den möglichen Sieg noch entrissen, das Ergebnis überschwänglich feierten, ließen die Dresdner im ersten Moment enttäuscht die Köpfe hängen. "Das war eigene Dummheit", ärgerte sich Torhüter Jan Resimius, der über weite Strecken der Partie ein starker Rückhalt war und gleich zu Beginn einen Siebenmeter pariert hatte. Damit gab er das Signal für sein Team, das besser als die Hessen ins Spiel fand. Vor allem in der Abwehr präsentierte sich Elbflorenz sattelfest und die Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit war allemal verdient.

Nach der Pause zogen die Gastgeber sogar auf drei Tore davon, aber Baunatal kam wieder heran und als die Pysall-Schützlinge mehrfach Chancen ausließen, drehten die Gäste den Spieß um, führten ihrerseits in der 48. Minute mit 23:21. Aber die Dresdner steckten zu keiner Minute auf, kämpften sich heran und sahen in der 56. Minute bei einer 28:25-Führung schon wie die Sieger aus. Zwar schickten die Schiedsrichter anschließend gleich zwei Elbestädter vom Feld, doch trotz der doppelten Unterzahl führte der Hausherr eine Minute vor Ende noch mit einem Tor. Bei angezeigtem Zeitspiel nahm Trainer Peter Pysall eine Auszeit, sagte seinen Jungs eine Kombination an, doch leider scheiterte Matthias Rudow am gegnerischen Keeper. Während sich die HC-Akteure Minuten nach dem Spiel noch über den verschenkten Punkt ärgerten, zeigte sich der Coach mit dem Auftakt zufrieden: "Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, wie sie gekämpft und auch spielerisch überzeugt hat. Gegen den Positionsangriff der Gäste haben wir in der Abwehr sehr gut gestanden. Mit ein wenig mehr Abgeklärtheit hätten wir den Vorjahresdritten schlagen können. Auf dieser Leistung können wir aufbauen."

Elbflorenz-Tore: Pfeiffer 6, Geyer 4, Rudow 4/1, Kaiser, Hubald je 3, Scholz, Reimann, Mertig je 2, Lumpe 2/2, Grießbach 1.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.09.2012

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