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Hallentennis-Landesmeisterschaft: Dresdner nicht zu stoppen

Hallentennis-Landesmeisterschaft: Dresdner nicht zu stoppen

Wie seit über einem Jahrzehnt gaben auch bei den gestern in Leipzig abgeschlossenen 21. Hallentennis-Landesmeisterschaften die Dresdner Teilnehmer eindeutig den Ton an.

Das war in dieser Deutlichkeit schon deshalb nicht zu erwarten, weil einige der Dresdner Asse diesmal aus den verschiedensten Gründen nicht teilnehmen konnten. Doch die erst 14-jährige Laura Kretzschmar (Blau-Weiß Blasewitz) und der 22-jährige Artjom Agamov (Bad Weißer Hirsch) sorgten mit ihren Titelgewinnen erneut für einen Dresdner Doppelerfolg.

Beide trugen sich zudem zum ersten Mal in die Ehrenliste der sächsischen Tennis-Meister ein, in der nun Laura Kretzschmar die überhaupt jüngste ist. Die junge Blasewitzerin zählt schon seit einigen Jahren zu den großen Tennis-Hoffnungen im Freistaat und feierte auch über Sachsens Grenzen bereits bemerkenswerte Erfolge. Doch dieser erste Titelgewinn bei den "Großen" übertrifft alles, was sie bisher geschafft hat. Nach einem 6:3, 6:2-Halbfinalsieg gegen Sandra Wolff (TG Stadtpark Chemnitz) bezwang Laura Kretzschmar in einem rein Dresdner Endspiel ihre wesentlich erfahrenere Blasewitzer Clubkameradin Anja Herrmann (Blau-Weiß Blasewitz) hauchdünn mit 7:5, 4:6, 11:9. Nach etwa zweistündigem Spiel bedeutete der dritte Matchball die Entscheidung. Die 29-jährige Neu-Dresdnerin und frühere Thüringen-Meisterin Anja Herrmann, die erst seit diesem Jahr für Blasewitz spielt, leistete bis zuletzt harte Gegenwehr. Mit Christiane Slansky (25/Blau-Weiß Blasewitz) kam eine weitere Dresdnerin bis ins Halbfinale, verlor hier nur hauchdünn mit 5:7, 6:4, 9:11 gegen Anja Herrmann und dann auch das Spiel um Platz drei mit 0:6, 5:7 gegen Sandra Wolff.

Artjom Agamov gehört schon seit einigen Jahren zur sächsischen Spitze, zu einem Titelgewinn hat es aber noch nie ganz gereicht. Auch diesmal war er nicht der Top-Favorit, hat sich seinen Premierentitel aber hoch verdient. Im Halbfinale ließ er dem 16-jährigen Kilian Ciocanel (SV Dresden Mitte) beim 6:3, 6:2 keine Chance und setzte sich im Endspiel gegen den auf Nummer eins gesetzten Ex-Dresdner Toni Pflug (Leipziger TC 1990) mit 7:5, 6:4 durch. Kilian Ciocanel vervollständigt mit dem Gewinn von Bronze den Dresdner Erfolg.

Rolf Becker

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.12.2012

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