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Halbzeitpredigt zeigt Wirkung: Dynamo Dresden gewinnt 2:1 gegen Darmstadt

Halbzeitpredigt zeigt Wirkung: Dynamo Dresden gewinnt 2:1 gegen Darmstadt

Peter Pacult hat gern den Überblick. Gerade in diesen Tagen ist es für den österreichischen Trainer von Dynamo Dresden wichtig, sich rasch ein Bild zu verschaffen, Erkenntnisse über all seine neuen Spieler, ihr Verhalten im Training und bei den Testspielen zu gewinnen.

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Gestern Nachmittag in Lara: Unter den Augen etlicher mitgereister Fans messen sich die Dynamo-Profis mit den Drittliga-Kickern aus Darmstadt.

Quelle: Frank Dehlis

Mit einem Notizblock ausgestattet erklomm der Wiener deshalb gestern zum Testspiel gegen Drittligist SV Darmstadt einen "Hochstand", postiert am Spielfeldrand in Höhe der Mittellinie. "Man sieht die Raumaufteilung besser, man sieht, wie die Bewegung ohne Ball ist. Auf der Bank schaust du nur bis Hüfthöhe und oben hast du wirklich den Überblick, wie die Arbeit der Mannschaft insgesamt aussieht", erklärte er den Ausflug auf den luftigen Beobachtungsposten.

Zwar siegten seine Schwarz-Gelben mit 2:1 (0:1), doch zufrieden dürfte der Coach keineswegs gewesen sein. In der ersten Hälfte zückte er immer wieder den Stift, notierte sich seine Beobachtungen, blieb noch still, drehte sich aber immer wieder vom Platz ab und haderte mit einigen Aktionen. In der ersten Hälfte hatten die Dresdner große Probleme, mit der aggressiven Spielweise des Gegners klarzukommen. Es klaffte zu oft ein großes Loch zwischen der einzigen Sturmspitze Mickaël Poté und dem Mittelfeld sowie Mittelfeld und Abwehr.

Bis auf die ersten Minuten gelang es Dynamo kaum, sich ins Sturmzentrum zu kombinieren. Leichte Ballverluste, Fehlpässe und ein schlechtes Umschaltspiel machten den Dresdnern zu schaffen. Schon nach neun Minuten ging Darmstadt durch einen verwandelten Foulelfmeter von Marcus Steegmann mit 1:0 in Führung. Marcel Franke und David Solga hatten zuvor Preston Zimmermann in die Zange genommen. "Die Erkenntnisse möchte ich gern mit der Mannschaft besprechen und daran arbeiten", sagte Pacult zur ersten Halbzeit. Nach der rief er das Team zusammen und erklärte gestenreich seine Beobachtungen.

Ein Hinweis auf sein mögliches Grundgerüst der Mannschaft, von dem er am Sonntag sprach, gab die Aufstellung. So wurden Romain Brégerie, Cheikh Gueye, Anthony Losilla, Idir Ouali und Mickaël Poté erst spät in der zweiten Hälfte ausgewechselt. Nach dem Seitenwechsel schossen Robert Koch (46.) und Tobias Jänicke (81.) die Tore zum Sieg. "Dafür sind Testspiele da, dass man Erkenntnisse darüber gewinnt, wen man in drei Wochen wohin stellt. Insgesamt haben sich die Spieler in der ersten Hälfte nicht so gut bei Ballbesitz verhalten. Wir versuchen Pressing zu spielen, aber da sind wir mehrmals ins Leere gelaufen, weil wir noch nicht so weit sind, dass wir uns zum Gegner vorschieben, wenn er sich löst. In der zweiten Halbzeit hat es anders ausgesehen, da haben wir besser gearbeitet und da ist in unserem Strafraum nicht so viel passiert", fasste Pacult zusammen.

Dynamo: 1. Halbzeit: Fromlowitz - Gueye, Brégerie, Franke, Subasic - Losilla, Solga - Ouali, Fiel, Trojan - Poté. 2. Halbzeit: Kirsten - Gueye (72. Leistner), Brégerie (72. Savic), Thoelke, Schuppan - Losilla (76. Jungwirth), Papadopoulos - Koch, Ouali (70. Jänicke) - Fort, Poté (72. Sliskovic)

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.01.2013

Tina Hofmann

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