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HSV Dresden hält an Kooperation mit Lok Pirna fest

HSV Dresden hält an Kooperation mit Lok Pirna fest

Die Handballer vom HSV Dresden gehen in ihr zweites Kooperationsjahr mit dem Partner, dem ESV Lok Pirna. Der Dritt- und der Fünftligist machen diese für beide Klubs existenziell wichtige Zusammenarbeit im Männerbereich auch im Namen deutlich.

So fungiert das ehemalige Team des HSV Dresden nunmehr gleichfalls im zweiten Jahr als zweite Männermannschaft der beiden Partner. "Wir haben die Kooperation für ein weiteres Jahr verlängert, weil wir es für die beste Alternative halten, den Handballsport in der Region weiter mit Leben zu erfüllen. Wirtschaftlich und organisatorisch agieren wir aber völlig autark. Wir füllen die Rolle der Basismanschaft aus und nehmen die auch an", versichert Christian Dietze, Chef des HSV Dresden.

"Allerdings", so lässt der langjährige Funktionär durchblicken, "werden wir Pirna sportlich nicht retten können", sagt er und spielt damit auf den schwachen Saisonstart des Drittliga-Teams an (0:4 Punkte). Dennoch soll der gemeinsame Weg vertieft werden. Unter anderem durch den Wechsel von Torhüter Martin Dietze in den Kader der Lok. Zudem wird es aller 14 Tage ein Strategietreffen zwischen Pirnas Manager Uwe Heller und HSV-Chef Christian Dietze geben. Gemeinsames Training unter der Woche ist mittlerweile schon eine Selbstverständlichkeit. Ein Spieleraustausch funktioniert aber erst, nachdem beide Teams jeweils zwei Punktspiele absolviert haben - und auch dann ist das Personalkarussell auf Athleten im U-23-Bereich begrenzt.

Die Dresdner mussten einen Umbruch einleiten, weil Routiniers wie Philipp Scholz, Frank Dubrau oder Clemens Liebezeit aufhörten. Diese Lücke sollen Eigengewächse wie Felix Schulz (18), Tyll Schmidtke (18) oder Felix Fürstenberg (19) schließen. "Unser spieltechnisches Potenzial hat sich nicht verschlechtert", so Christian Dietze. Allerdings sicherte sich die Mannschaft in der Vorsaison erst am letzten Spieltag den Klassenverbleib. In welcher Rolle sich die Mannschaft für das Auftaktspiel am Sonnabend (18 Uhr, Gamigstraße) gegen den SV Plauen-Oberlosa sehe, ließ Dietze deshalb auch so offen wie möglich: "Wir wollen das Jahr in ruhigerem Fahrwasser absolvieren als in der letzten Saison."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.09.2014

Alexander Hiller

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