Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
HC Elbflorenz vergeigt auch Heimauftakt

Handball HC Elbflorenz vergeigt auch Heimauftakt

Schon der Saisonstart wird für die Drittliga-Handballer des HC Elbflorenz zum Albtraum. Nach der bitteren Auftakt-Niederlage in Springe vergeigten die Schützlinge von Trainer Christian Pöhler auch den Heimstart. Sie verloren vor 190 Zuschauern gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden mit 22:28 (10:12).

Adrian Kammlodt gelang nur ein Treffer. Seine Mannen vom HC Elbflorenz verloren ihren Heimauftakt
 

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden.  Schon der Saisonstart wird für die Drittliga-Handballer des HC Elbflorenz zum Albtraum. Nach der bitteren Auftakt-Niederlage in Springe vergeigten die Schützlinge von Trainer Christian Pöhler auch den Heimstart. Sie verloren vor 190 Zuschauern gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden mit 22:28 (10:12). Nach der zweiten Niederlage hängen die Dresdner, die eigentlich zeigen wollten, dass sie zu den Spitzenteams der Liga gehören, im Tabellenkeller. Vom Top-Niveau sind die Männer um Kapitän Rico Göde derzeit weit entfernt. Und der Druck wird nicht etwa geringer, denn am kommenden Wochenende geht es nach Großwallstadt.

Bereits in der ersten Halbzeit zeigte sich die entscheidende Schwäche der Hausherren glasklar: In der Offensive gelingt den Elbestädtern viel zu wenig. „Schon in der ersten Hälfte haben wir zehn Hundertprozentige weggelassen“, stöhnte Christian Pöhler und gab zu: „Da hat uns Torhüter Marcel Balster im
Spiel gehalten.“ Doch auch nach dem Pausentee und einer Kabinenansprache des Coaches wurde es nicht besser. Im Gegenteil. Symptomatisch dafür eine Situation in der 44. Minute. Als Tjark Desler einen schnellen Konter abschließen wollte, warf er genau auf den Körper von Gäste-Keeper Marco Rhein. Zu diesem Zeitpunkt lag Elbflorenz bereits mit 13:18 zurück.

Nieder-Roden spielte die Partie bis zum Schluss souverän herunter, während den Hausherren weitere Fehler unterliefen. Christian Pöhler, der sich nur zu gern ein nachträgliches Geschenk zum 36. Geburtstag in Form von zwei Punkten gewünscht hätte, musste etwas ratlos feststellen: „Natürlich bin ich maßlos enttäuscht. Das war schon ernüchternd. Es haben einfachste Sachen nicht funktioniert, wo ich die Spieler nicht wiedererkenne. Das überschreitet für mich das normale Maß“, sagte er und fügte hinzu: „Wir wollten uns rehabilitieren. Doch zum Handball gehören Tore und wenn man die nicht wirft, kann man nicht gewinnen. Es war eine Masse an Fehlwürfen zu sehen. Dabei erkenne ich die Mannschaft im Vergleich zur Vorbereitung nicht wieder. Das macht mir am meisten zu schaffen.“

Es fehle seinen Schützlingen an der Leichtigkeit, stattdessen greife eine große Verunsicherung um sich. „Das ist eigentlich unerklärlich. Aber im Moment sieht es so aus, als ob die Mannschaft mit dem Druck nicht zurechtkommt“, so Pöhler weiter. Deshalb sieht er seine Mannschaft in Großwallstadt auch als absoluten Außenseiter, betonte aber dennoch: „Dort sind wir als Team gefordert. Das war gegen Rodgau nicht in allen Phasen der Fall.“ Gäste-Trainer Alexander Hauptmann, der seiner Mannschaft ein „Riesenspiel“ bescheinigen konnte, warb für Verständnis für Christian Pöhler: „Seine Mannschaft braucht Zeit, bis sie das spielt, was er möchte. Die sollte man ihm geben.“

Von Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr