Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Google+
HC Elbflorenz präsentiert neues Personal

Handball HC Elbflorenz präsentiert neues Personal

Mit neuen Leuten und frischem Elan startet der Dresdner Handball-Drittligist HC Elbflorenz in die kommende Spielzeit. Am Donnerstag stellte der Verein in Heidenau seinen neuen Trainer Christian Pöhler und vier neue Spieler vor.

Neu beim HC Elbflorenz: Patrik Hruscak, Arseniy Buschmann, Trainer Christian Pöhler, Adrian Kammlodt und Robin Hoffmann (v.l.n.r.).
 

Quelle: Steffen Manig

Heidenau. Bei den Handballern des HC Elbflorenz soll in diesem Jahr ein neues Kapitel in der Vereinshistorie aufgeschlagen werden. Dafür steht vor allem der neue Trainer des Drittligisten, der erst 35-jährige Christian Pöhler. „Er war unser absoluter Wunschkandidat. Auch wenn er noch jung an Jahren ist, kann er doch schon auf sehr viel Erfahrung verweisen“, bricht Vereinsboss und Mäzen Uwe Saegeling eine Lanze für den neuen Mann auf der Trainerbank, mit dem natürlich nach zwei vergeblichen Anläufen in naher Zukunft auch der Sprung in die 2. Bundesliga gelingen soll. Das Wort „Aufstieg“ will bei Elbflorenz allerdings niemand mehr in den Mund nehmen.

„In der letzten Saison sind wir sehr offensiv mit dieser Zielstellung in die Saison gestartet und haben mit dem dritten Platz nicht einmal unser Minimalziel erreicht, am Ende sogar die Relegation verspielt“, gibt Saegeling zu. Man habe viele Fehler gemacht, aber daraus gelernt. Auch die Spieler hätten das Scheitern verarbeitet und seien bereit für den Neustart, wie der Vereinschef betont. So vermeidet auch Christian Pöhler das heikle Wort, umschreibt die Zielstellung für die kommende Saison so: „Ich stehe für Nachhaltigkeit. Wir wollen den nächsten Schritt gehen und werden versuchen, uns so weit wie möglich oben zu platzieren.“

Pöhler, der seine eigene Laufbahn aus Verletzungsgründen schon mit 16 beendete und dafür aber schon auf fast zwanzig Jahre im Trainergeschäft zurückblicken kann, bezieht in seine Überlegungen nicht nur die erste Mannschaft, sondern zugleich den eigenen Nachwuchs als wichtige Basis mit ein. In dieser Hinsicht schwimmt er mit den Verantwortlichen des Vereins absolut auf einer Wellenlänge. So verkündete Uwe Saegeling, dass mit den Ex-Spielern Alexander Matschos und Kay Blasczyk erstmals zwei hauptamtliche Trainer für den Nachwuchsbereich eingestellt wurden und dass Timo Meinl als Torwarttrainer für alle Mannschaften fungiert, sich aber zugleich auch noch als Backup-Keeper für das Drittliga-Team zur Verfügung hält.

Bei der Team-Präsentation in der Firma von Uwe Saegeling in Heidenau wurden am Donnerstag zugleich auch die Neuzugänge vorgestellt. Wie die DNN bereits berichteten, bringt Christian Pöhler mit Arseniy Buschmann (23/ Rückraum-Mitte) und Robin Hoffmann (19/Rechtsaußen) zwei Schützlinge von Anhalt Bernburg mit an die Elbe. Buschmann gehörte als Spielmacher schon bei den Sachsen-Anhaltinern zu den Schlüsselspielern, Hoffmann durchlief die glänzende Handballschule in Leipzig und gilt als großes Talent. Beide erhielten einen Vertrag bis 2018.

Der dritte Neuzugang ist der Slowake Patrik Hruscak (27/Rückraum rechts/bis 2018), der vom Erstliga-Absteiger Eisenach nach Dresden wechselt. Der ehemalige Nationalspieler seines Landes bringt immerhin 2,06 m auf die Platte und hat schon Erfahrungen in Ungarn und Katar sowie in Deutschland beim Zweitligisten Emsdetten, bei TUSEM Essen und Empor Rostock gesammelt. Als vierten Neuen
stellte der Drittligist mit Adrian Kammlodt (20/Rückraum links/bis 2019) ein Talent aus der Region vor. Der Torjäger brachte es in der vergangenen Saison beim Oberligisten HSG Freiberg auf immerhin 146 Tore.

„Das ist nicht der große Umbruch wie vielleicht in den vergangenen Jahren, aber wir haben das Team punktuell verstärkt. Dass wir insgesamt eine eingespielte Mannschaft haben, sehe ich für uns in dieser sehr starken Staffel als Vorteil“, erklärt Christian Pöhler, der am 13. Juli mit seinen Schützlingen in die Vorbereitung startet. Nach einem Trainingslager auf dem Rabenberg wird der HC Elbflorenz an verschiedenen Turnieren unter anderen in Halle, Oranienburg und Eisenach teilnehmen. Das erste Pflichtspiel ist dann am 27. August das Pokal-Highlight gegen den deutschen Vizemeister Flensburg-Handewitt, bevor eine Woche später beim Zweitliga-Absteiger HF Springe der Startschuss in die Drittliga-Spielzeit fällt.

Von Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr