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Großer Respekt auf beiden Seiten - Dresdner Eislöwen brauchen beim Derby in Weißwasser einen kühlen Kopf

Großer Respekt auf beiden Seiten - Dresdner Eislöwen brauchen beim Derby in Weißwasser einen kühlen Kopf

Im Fuchsbau zu Weißwasser brennt heute Abend ab 19.30 Uhr die Luft, denn die Dresdner Eislöwen schlagen bei den Lausitzer Füchsen zum brisanten Sachsenderby auf.

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Wenn Weißwasser und Dresden aufeinander treffen, geht es immer hoch her. So wie in der Vorsaison zwischen Fuchs Richard Hartmann (links) und Patrick Jarrett. Dessen Eislöwen gewannen in der letzten Spielzeit alle vier Duelle mit den Lausitzern.

Quelle: Frank Dehlis

Dresden . Von Astrid Hofmann und Sebastian Matthieu

Rund 400 Fans werden dabei die Landeshauptstaädter unterstützen. Sie hoffen, dass die Blau-Weißen die Erfolgsstory aus dem Vorjahr fortsetzen können. Da gewannen die Popiesch-Männer alle vier Duelle. Die Eislöwen-Verantwortlichen machen noch einmal darauf aufmerksam, dass die verschärften Sicherheitsbestimmungen für Derbys gelten und damit Pyrotechnik in der Halle strikt verboten ist.

"Natürlich wissen wir, wie ein solches Derby zu gewinnen ist, doch heute Abend beginnt alles bei Null, werden erneut Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden", weiß "Löwen-Dompteur" Thomas Popiesch, der den Weißwasseranern großen Respekt zollt: "Sie haben sich nicht umsonst im oberen Drittel positioniert. Immerhin konnten sie sich im Sommer gut verstärken, haben noch mehr Qualität und Tiefe im Kader." Wichtig sei deshalb, dass seine Mannschaft gut ins Spiel findet, Stabilität in der Abwehr aufbaut, sich keine Scheibenverluste in der neutralen Zone leistet und dann ihre Gefährlichkeit nach vorn ausspielen kann. "Entscheidend wird auch sein, dass wir kühlen Kopf behalten", so der Coach, der weiterhin auf Norman Martens (Knieverletzung) verzichten muss. Der Einsatz von Jan Zurek (Ellenbogenverletzung) entscheidet sich erst kurzfristig.

Für die Lausitzer Füchse ist vor dem Derby nach dem Derby. Fünf Tage nach dem 3:2-Sieg beim ETC Crimmitschau geht es nun gegen Dresden. "Wir sind gut gerüstet", glaubt EHC-Manager Ralf Hantschke. Der Oberfuchs sieht in dem achtbaren vierten Tabellenplatz die Bestätigung für die Transferpolitik der Lausitzer: "Wir haben diesmal viel Wert auf Qualität auf den Ausländerpositionen gelegt. Das macht sich bezahlt. Und auch an Jared Ross werden wir noch viel Freude haben", ist sich Hantschke sicher. Der Kanadier konnte diese Woche gegen den Jetlag kämpfen und wird in seinem erst dritten Match für die Weißwasseraner sicher noch mehr unter Beweis stellen, dass er eine echte Verstärkung ist.

Ein Fragezeichen steht aktuell nur hinter der Besetzung der Torhüterposition. Denn Stammkeeper Jonathan Boutin laboriert noch immer an den Folgen einer Operation am Auge. Zwar trainiert "Boots" inzwischen wieder mit der Mannschaft. "Aber sein Einsatz entscheidet sich erst am Spieltag", erklärt Ralf Hantschke, der mit Freude zur Kenntnis nahm, wie stark der erst 18-Jährige Louis-Vincent Albrecht die Nummer Eins im Füchse-Tor am letzten Wochenende vertrat. Albrecht selbst bleibt bescheiden: "Jonathan Boutin ist ein super Torwart, von dem ich noch viel lernen kann. Aber wenn ich gebraucht werde, bin ich bereit."

Während sich die Füchse voll und ganz auf das Duell mit den Eislöwen konzentrieren können, weil für sie der Sonntag spielfrei ist, wartet da auf die Elbestädter eine schwere Heimaufgabe. Sie empfangen bereits um 16 Uhr zum Familien-Spieltag die Hannover Indians, die punktgleich mit den Füchsen auf Rang drei liegen. "Die Indians haben viel Qualität, sie sind eine sehr laufstarke Mannschaft", so Thomas Popiesch, der aber mit seinen Löwen weiter am Heimnymbus basteln will.

Verstärkung bekommen die Dresdner am Sonntag erstmals vom neuen Förderlizenzspieler Aaron Reckers, der vom Oberligisten Passau kommt. Der 22-jährige Verteidiger hat schon im Sommer bei den Eislöwen trainiert und im August auch drei Spiele in der Vorbereitung bestritten. "Wir waren schon länger an ihm interessiert und sind froh, dass wir mit Passau jetzt eine Vereinbarung schließen konnten. Aaron wird für uns auflaufen, wenn Passau spielfrei hat oder wenn ihn der Oberligist für uns freistellt", erläuterte Popiesch.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.10.2011

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