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Großer Andrang bei Sportabzeichen-Tour - 2800 Kinder legten gestern in Dresden die Prüfung ab

Großer Andrang bei Sportabzeichen-Tour - 2800 Kinder legten gestern in Dresden die Prüfung ab

Mehr als 3000 Aktive, darunter rund 2800 Kinder, haben gestern das Sportabzeichen an der an der Sportanlage Bodenbacher Straße in Dresden abgelegt. Dort machte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit seiner Sportabzeichen-Tour den sechsten von bundesweit neun Stopps.

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Danny Ecker (kniend) motivierte die Weitsprung-Teilnehmer.

Quelle: Meike Engels

Die Teilnehmer waren aufgerufen, ihre persönliche Fitness zu überprüfen. Dabei erhielten die Breitensportler Unterstützung von prominenten Sportbotschaftern: Frank Busemann, Silbermedaillengewinner im Zehnkampf bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, Ex-Weltklasse-Stabhochspringer Danny Ecker sowie Stunt- und Actionmodel Miriam Höller.

"Das hier in Dresden ist Champions League. Wenn man sieht, wie motiviert und topvorbereitet die Kinder an den Start gehen, davon können sich andere was abschauen", zeigte sich Busemann begeistert. Viele Kitas aus Dresden und Umgebung hatten die Gelegenheit genutzt, das Sächsische Kindersportabzeichen in der Margon-Arena abzulegen. "Die Kitakinder machen im Grunde die Vorbereitungsstufe für das Deutsche Sportabzeichen", berichtete Denise Lehmann, Bewegungskoordinatorin beim Stadtsportbund Dresden. Die Kitakinder machen einfache Bewegungsübungen wie Rumpfbeugen, Purzelbaum und Standweitsprung. Jedes Kitakind, das mitmacht, bekommt das Kindersportabzeichen auch verliehen. In anschließenden Besprechungen mit den Erziehern hält Lehmann Defizite fest und erklärt Fördermöglichkeiten. "Das Erschreckende ist, dass die Folgen von Bewegungsmangel schon bei den ganz Kleinen zu sehen sind. Viele von ihnen können nicht mehr ihre Zehen mit den Fingerspitzen berühren. Das ist ein Alarmzeichen", schätzte Lehmann ein.

Am Nachmittag konnten auch Menschen mit Behinderung das Sportabzeichen ab, um zu testen, wie fit sie noch sind. Außerdem wurde die Team-Challenge ausgetragen. Viererteams von Sportvereinen, Unternehmen, Behörden und Institutionen traten im Standweitsprung und Sprint gegeneinander an, darunter auch Mannschaften der Dresden Titans, der Dresden Monarchs und der Volleyballerinnen vom Dresdner SC.

Stefan Schramm

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