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Großartig gekämpft aber nicht belohnt: Dynamo Dresdens Spieler ziehen Bilanz nach Aus im DFB-Pokal

Großartig gekämpft aber nicht belohnt: Dynamo Dresdens Spieler ziehen Bilanz nach Aus im DFB-Pokal

Stark gespielt, großartig gekämpft und doch nicht belohnt - kein Wunder, dass die Profis von Dynamo Dresden nach dem Aus im DFB-Pokal mit enttäuschten Mienen die AWD-Arena in Hannover verließen.

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Dynamo Dresden verliert gegen Hannover 96 im DFB-Pokal.

Quelle: dpa

Das 4:5 nach Elfmeterschießen beim Europa-League-Teilnehmer Hannover 96, der bis zum 2:3 gegen Mönchengladbach am vergangenen Sonntag 22 Heimspiele unbesiegt geblieben war, lag den Schwarz-Gelben schwer im Magen.

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Dynamo Dresden unterliegt Hannover 96 im Elfmeterschießen um den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Am Rande des Spiels kam es zu Tumulten.

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"Eigentlich muss ich den machen", haderte Mittelfeldspieler David Solga mit sich. Der an diesem Abend neu ins Team gerutsche Dortmunder hatte mächtig daran zu knabbern, dass er seine Großchance zum 2:1 kurz vor Ende der regulären 90 Minuten nicht nutzen konnte. "Wenn ich den gemacht hätte, wären die Hannoveraner nicht mehr zurückgekommen und wir hätten uns belohnt", ärgerte sich Solga.

"Es ist schade, dass wir es mit den besseren Chancen nicht eher klar gemacht haben", blickte auch Kapitän Robert Koch ungern auf das Geschehen bis zum Beginn der Verlängerung zurück."Es ist bitter, wenn du so verlierst, das musst du erstmal sacken lassen", gestand Cristian Fiel, der in der 10. Minute auch eine gute Chance vergeben hatte.

"Leider hatten wir nicht das nötige Glück und die Kaltschnäuzigkeit, um das Ding im Elfmeterschießen zu gewinnen", bedauerte Trainer Ralf Loose, dem es sichtlich schwer fiel, sich über eine gute Leistung seiner Truppe zu freuen. "Wir wären gern noch im Lostopf geblieben", fügte er hinzu.

Auch Geschäftsführer Christian Müller war betrübt: "Wir haben wenig Fortune - schon die ganze Saison über." Er dachte natürlich auch an die entgangenen Einnahmen: "Da liegt eine Million auf der Straße, aber da muss man im Elfmeterschießen Fortune haben."

Das nötige Quäntchen Glück fehlte auch Florian Fromlowitz, der an alter Wirkungsstätte eine starke Partie abgeliefert hatte, aber im tragischen Finale keine Chance hatte, einen der Elfmeter der ehemaligen Kollegen zu halten: "Die waren sehr gut geschossen", musste Fromlowitz anerkennen. Der gebürtige Pfälzer versuchte dennoch, das Positive nicht zu vergessen: "Ich denke, dass wir hier einen super Auftritt hatten und bis zum Ende gefightet haben. Am Ende hat die glücklichere Mannschaft im Elfmeterschießen gewonnen." Die Mannschaft könne trotzdem stolz darauf sein, gegen einen Europa-Ligisten so gut mitgehalten zu haben.

Selbstvertrauen kann die im Abstiegskampf der 2. Bundesliga steckende Truppe auch gut gebrauchen, denn wenn gegen Union Berlin am Sonntag kein Sieg gelingt, droht der Absturz ans Tabellenende. Auf Platz 18 hat Dynamo nur noch einen Punkt Vorsprung. Da gilt es, im Glücksgas-Stadion die letzten Kräfte zu mobilisieren, um sich endlich auch einmal selbst zu belohnen. Eine erneute Niederlage wäre fatal, die Stimmung könnte umschlagen. Wer will das schon?

JOL

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