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Gold für Louisa Stawczynski bei Deutschen Meisterschaften

Wasserspringen Gold für Louisa Stawczynski bei Deutschen Meisterschaften

Die DSC-Wasserspringer haben einen perfekten Start in die Deutschen Sommermeisterschaften in Berlin hingelegt. Zum Auftakt erkämpfte sich Louisa Stawczynski den Titel vom Einmeterbrett. Die 19-Jährige gewann das Finale des nichtolympischen Wettbewerbs mit 273,05 Punkten.

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 Louisa Stawczynski
 

Quelle: dpa

Berlin/Dresden.  Die DSC-Wasserspringer haben einen perfekten Start in die Deutschen Sommermeisterschaften in Berlin hingelegt. Zum Auftakt erkämpfte sich Louisa Stawczynski den Titel vom Einmeterbrett. Die 19-Jährige gewann das Finale des nichtolympischen Wettbewerbs mit 273,05 Punkten vor der Berlinerin Lena Hentschel (270,65). In der gleichen Disziplin bei den Männern sicherte sich Timo Barthel mit 370,00 Punkten Silber hinter dem Berliner Oliver Homuth (408,60).

Bei den Meisterschaften geht es nicht nur um Titel und Medaillen, sondern für die Top-Athleten des deutschen Verbandes in erster Linie auch um die Tickets für die Olympischen Spiele in Rio. Allerdings dürfte es bei den elf Startplätzen, die der DSV in Brasilien besetzen kann, keine allzu großen Überraschungen geben. So fehlt zwar der Berliner Patrick Hausding wegen Schulterproblemen, aber der Synchronpartner des Dresdners Sascha Klein ist für Rio gesetzt. Auch beim Elbestädter, der wegen des Verzichts von Hausding nur im Einzel vom Turm startet, gibt es in Richtung Olympia keine offenen Fragen mehr. Im Synchron ist er mit seinem Weltmeister-Partner ohnehin eingeplant und auch im Einzel dürfte die Rio-Fahrkarte nur Formsache sein.

Ganz wichtig sind die Meisterschaften für DSC-Sorgenkind Martin Wolfram. Der Turm-Europameister von 2015 konnte zuletzt wegen erneuter Schulterprobleme nicht von der Zehn-Meter-Plattform starten. So musste er den Testwettkampf in Rio ganz auslassen, bei der EM war er nur vom Dreimeterbrett (9.) im Einsatz. „Derzeit fühle ich mich aber ganz gut. Ich konnte zuletzt wieder viel vom Turm trainieren und werde auch vom Turm an den Start gehen, um mein Ticket für Olympia zu buchen“, sagte der 24-Jährige, dessen Schulter bis Rio von den Ärzten mit einer Spritzenkur zumindest ruhig gestellt wird. „Ich habe vergangene Woche noch eine Spritze bekommen, damit ich in der Schulter weitgehend schmerzfrei bin. Mein Ziel ist es, Deutscher Meister zu werden. Aber wenn Sascha vor mir wäre und ich als Zweiter nach Rio fahre, wäre das auch okay“, meinte der Olympia-Achte von London schmunzelnd. Für das Rio-Ticket muss er noch einmal die Norm von 450 Punkten erreichen und entweder Erster oder Zweiter werden. Das dritte Kriterium - einmal international 450 Punkte - hat er durch seinen EM-Titel 2015 bereits erfüllt. Allerdings bekommt Martin Wolfram aus dem eigenen DSC-Lager weitere Konkurrenz. Denn auch Timo Barthel macht sich im Einzel vom Turm noch Hoffnungen, auf den Zug nach Brasilien aufzuspringen. „Er wird auf jeden Fall darum kämpfen. Es wird spannend“, sagt sein Trainer Christoph Bohm.

Eine sichere Bank für das Olympia-Ticket ist auch DSC-Ass Tina Punzel. Auch wenn die Vorbereitung auf die Meisterschaft für die 20-Jährige nicht optimal verlief. „Ich habe mich zuletzt mit Zahnschmerzen geplagt, musste eine Wurzelentzündung behandeln lassen“, berichtet sie und meint: „Da es im Turm-Synchron für mich eigentlich keine Chance mehr auf ein Hintertürchen in Rio gibt, werde ich mich in Berlin auf die Konkurrenzen vom Dreimeterbrett im Einzel und synchron konzentrieren. Auch für mich gilt es, die Normpunktzahlen zu bestätigen. Und dann hoffe ich, dass am Sonntag auf dem Nominierungsvorschlag des Verbandes für den DOSB mein Name steht, so die Ex-Europameisterin.

Von Astrid Hofmann

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