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Geschafft: Dynamos A-Junioren steigen nach zwei Relegationssiegen gegen Braunschweig in die Bundesliga auf

Geschafft: Dynamos A-Junioren steigen nach zwei Relegationssiegen gegen Braunschweig in die Bundesliga auf

Nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Eintracht Braunschweig vor einer Woche dank Doppeltorschütze Dominic Baumann haben die A-Junioren der SG Dynamo Dresden auch das Relegationsrückspiel mit 2:0 (2:0) gewonnen.

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Die A-Junioren der SG Dynamo Dresden sind in die Bundesliga aufgestiegen.

Quelle: dpa

Sage und schreibe 4.876 Zuschauer im Glücksgas-Stadion bejubelten mit den schwarz-gelben Kickern den gelungenen Aufstieg zur Bundesliga.

Den Grundstein legte in der 20. Minute Kevin Bönisch auf Pass von Spezialist Paul Milde. Für die Vorentscheidung sorgte Kapitän Tobias Heppner wenige Sekunden vor der Pause aus Nahdistanz mit dem Scheitel nach Ecke von Milde. Der Top-Scorer war es auch, der den Elfmeter nach einem Foul von Einwechsler Sami Malik herausholte. Doch Marvin Stefaniak, der während der Saison bereits drei Strafstöße verwandelt hatte (interner Schützenkönig mit 18 Treffern), scheiterte an Eintracht-Keeper Pascal Bertram, der auch die Nachwäsche per Fußabwehr parierte (84.). Überhaupt bewies der Schlussmann der Gäste mehrfach seine Reflexe, unter anderem in Eishockey-Manier gegen den Flugkopfball aus drei Metern von Bönisch, mit einer Hand im Fallen gegen Milde, bei einem Freistoß und einem „Hechter“ von Stefaniak. Dagegen erhaschte Dynamo-Torhüter Christian Tietz bei einigen Fehlgriffen das Glück des Tüchtigen, weil Jovan-Strahinja Grozdanic, Brian Bruno Behrens vor dem verwaisten Gehäuse, oder Hüseyin-Ömer Demir in letzter Konsequenz patzten. Die guten Taten aber überwogen.

Das Duell der „Silbermedaillengewinner“ der Regionalliga-Staffeln Nordost und Nord trug teilweise recht einseitige Züge. Den Jungs von Coach Goran Barjaktarevic mangelte es meist an der nötigen Durchschlagskraft. Günstige Gelegenheiten, das Resultat zugunsten der gastgebenden U19 auszupolstern, misslangen zuhauf Mateusz Sowala, Milde, Bönisch, Baumann, Stefaniak sowie Franz Pfanne. Das Eckenverhältnis lautete 11:5.

Punkt 16.47 Uhr feierten die Einheimischen den hochverdienten Erfolg mit einer Sektdusche und dem Überziehen der T-Shirts mit dem Aufdruck „Wir sind dabei“.

Trainer David Bergner freute sich: „Auch als Fußballer darf man hin und wieder mal Sekt trinken. Ich bin beeindruckt, wie die Jungs die Aufgabe gelöst haben – à la bonne heure. Zwar muss man sagen, dass sie hypernervös gewesen sind. Und fast 5000 Leute bei einem Jugend-Spiel! Den verschossenen Elfer kann ich Marvin verzeihen, er hat mit seinen vielen Toren einen Riesenanteil zu unserem Abschneiden geleistet. Am Montag treffen wir uns, um über die abgelaufene Saison zu philosophieren und werden dann noch ein bisschen trainieren; wir sind ja auf die Schulferien angewiesen.“

„Wir sind sehr stolz“, kommentierte Spielführer Tobias Heppner. „Man spielt nicht so oft vor so vielen Zuschauern. Zwar war es anstrengend, die Konzentration hochzuhalten, aber nach der Führung kam die Lockerheit. Alle haben in jedem Spiel alles gegeben.“ Marcus Jahn, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, resümierte: „Trainer-Team und Mannschaft sind zusammengewachsen. Es war die erfolgreichste Saison seit der Wiedervereinigung – die Erste und die U17 haben den Klassenerhalt geschafft und die U19 ist aufgestiegen. Das eröffnet Perspektiven. Dabei müssen im Verei jegliche Egoismen draußen bleiben.“ Geschäftsführer Christian Müller lobte die „Euphorie und die positive Stimmungslage im gesamten Nachwuchsbereich, das ist das Schönste für mich. Es gilt nun, den Dynamo-Virus zu bewahren.“

Dynamo: Tietz – Ehrenberg (85. Kratz), Domin, Heppner, Fischer (76. Weihrauch) – Sowala, Pfanne (74. Fluß) – Milde, Baumann, Stefaniak – Bönisch (88. Hagemann)

Schiedsrichter: Petrit Velici (Berlin)

Günther Frank

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