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Geschäftsführung von Dynamo Dresden tendiert gegen Klage wegen Pokalausschluss

Geschäftsführung von Dynamo Dresden tendiert gegen Klage wegen Pokalausschluss

Eine schwerwiegende Entscheidung steht für Christian Müller, dem Hauptgeschäftsführer von Dynamo Dresden, bevor. Bis Ende Oktober hat er Zeit, das Für und Wider von zivilrechtlichen Schritten gegen den Deutschen Fußballbund (DFB) zu prüfen.

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Dynamo-Hauptgeschäftsführer Christian Müller (Archivfoto).

Quelle: Imago M. Hoffmann

Dann endet die Antragsfrist, gegen den vom Sport- und Bundesgericht verhängten Pokalausschluss vorzugehen, den das Ständige Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen bereits mit einer abgewiesenen Schiedsklage bekräftigt hatte. Die Tendenz geht gegen die Stellung eines Aufhebungsantrages, allerdings sei der weitere Weg noch offen.

„Wir tendieren zu der Möglichkeit, auf die nächsten Schritte zu verzichten“, sagte Müller bei einem offenen Stammtisch im Glücksgas-Stadion am Donnerstagabend. Als Argument nannte Müller das Entgegenkommen des DFB. Rainer Koch, der für Rechtsfragen zuständige DFB-Vizepräsident, habe in Aussicht gestellt, die insgesamt 13 offenen Vergehen der Anhänger milde zu bestrafen sowie das Vorstrafenregister komplett zu streichen.

Für Müller bedeutet dieses Angebot einen wichtigen Schritt im Verhältnis zwischen DFB und Dynamo Dresden. „Im Interesse des Vereins scheint mir dieser Weg langfristig sicherer zu sein“, so der 49-Jährige, dem ein möglicher Absprung des Hauptsponsors Veolia, Kreditrückzahlungen und die nächste Lizenz Sorgenfalten bereiten.

„Diesen Kampf gegen Ungerechtigkeit wollen wir nicht aufgeben, wir wollen ihn nur clever führen“, betonte er weiter und versucht mit einer couragierten Rede die teils skeptischen Fans auf seine Seite zu holen.

Für den Verzicht spreche, dass der DFB künftig den vieldiskutierten Paragrafen 9a der Rechts- und Verfahrensordnung des Verbandes sensibler behandeln wolle. Die sogenannte verschuldensunabhängige Haftung - der Verein haftet für Vergehen seiner Fans, auch wenn er selbst keine Fehler gemacht hat – werde laut Müller aufgelockert.

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Der erfolgreiche Aufhebungsantrag mit all seinen Folgen könnte andererseits das Sportrecht erneuern. „Für mich ist der Paragraf 9a sportjuristisch ein Traum. Leider geht es hierbei um die Geschicke des Vereins“, sagte Anwalt Jörg Heyer, der die bisherigen Prozessschritte und mögliche Handlungsoptionen aufzeigte. Eine Erleichterung sei, dass das Sportgericht festgestellt hatte, dass dem Verein nichts vorzuwerfen sei. „Ob wir gewinnen, wenn wir eine sportrechtliche Revolution versuchen, ist fraglich“, so Heyer, der die Chancen für einen Sieg bei knapp 50:50 sieht.

Die Fans sind gespaltener Meinung: Die Ultras hatten sich in einem offenen Brief klar für einen Antrag ausgesprochen. Beim Stammtisch gingen die Meinungen auseinander. Eine Mitgliederbefragung kommt für die Geschäftsführer jedoch nicht in Frage, da vielen Fans die Informationen und weitere Einblicke in den Verein fehlten, so Müller.

Grund für den Ausschluss aus dem Pokal waren wiederholte Ausschreitungen von Fans im Zweitrunden-DFB-Pokalspiel der Vorsaison, die die Richter zu dem drastischen Urteil bewogen hatten. Da das Schiedsgericht die höchste sportliche Instanz war, überlegt Dynamo seitdem, vor einem ordentlichen Gericht zu klagen.

dbr

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