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Geschäftsführer Müller: Dynamo wird wohl gegen Pokal-Ausschluss vor DFB-Schiedsgericht ziehen

Geschäftsführer Müller: Dynamo wird wohl gegen Pokal-Ausschluss vor DFB-Schiedsgericht ziehen

Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden wird nach dem bestätigten Ausschluss vom DFB-Pokal wahrscheinlich vor das Ständige Schiedsgericht des DFB ziehen.

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Christian Müller (r) plant den Gang vor das Ständige DFB-Schiedsgericht.

Quelle: dpa

„Ich will den Gremien ja nicht vorgreifen, aber ich sage: Auf ein Neues, meine Herren. Wir sehen uns in dieser Sache noch einmal“, sagte Geschäftsführer Christian Müller am Donnerstagabend.

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes hatte zuvor ein Urteil des Sportgerichts aus dem Dezember bestätigt, nach dem die Dresdener für den Pokal-Wettbewerb 2013/14 gesperrt werden. Dynamo-Fans hatten rund um das Pokalspiel bei Hannover 96 am 31. Oktober zum wiederholten Mal für Ausschreitungen gesorgt.

Ihre Meinung ist gefragt: Ist das Urteil gegen Dynamo Dresden richtig?

Dynamo hatte argumentiert, dass der Verein nichts falsch gemacht hatte und versucht, den Paragrafen 9a, die verschuldensunabhängige Haftung des Clubs für seine Fans, zu kippen. Dieser Rechtsauffassung schloss sich das Gericht um Götz Eilers jedoch nicht an. Dynamo kündigte an, in den kommenden Tagen und Wochen intensiv über das Urteil und das weitere Vorgehen zu beraten. Bereits am Freitagabend nimmt Müller an einer von den Ultras Dynamo organisierten Fandiskussion im Glücksgas-Stadion teil, in der sicher auch das Urteil eine Rolle spielen wird.

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Dynamo Dresden unterliegt Hannover 96 im Elfmeterschießen um den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Am Rande des Spiels kam es zu Tumulten.

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Zudem blickt Dynamo nun gespannt auf das Wochenende. Am Sonntag treten die Schwarz-Gelben in Aue an. Für das Spiel wollte Dynamo eigentlich keine Karten für eigene Fans anbieten. Die Gastgeber jedoch verkauften eigenmächtig 2700 Tickets für den Gästeblock. Sollte es in Aue wieder Pyrotechnik oder gar Ausschreitungen seitens der Dynamo-Fans geben, wird die Situation endgültig paradox. Dynamo war dagegen, dass eigene Fans ins Stadion dürfen. Für deren Verhalten ist der Verein dann wohl aber trotzdem verantwortlich.

In einer ersten Fassung stand, dass die Partie am Samstag ausgetragen wird. Dynamo reist natürlich erst am Sonntag nach Aue. Wir bitten um Entschuldigung.

sl / dpa

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