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Geld für den Konkurrenzkampf – Dynamo Dresden will noch drei Spieler

Geld für den Konkurrenzkampf – Dynamo Dresden will noch drei Spieler

Mit 250 .000 Euro zusätzlich in der Kasse und dem Ziel des harten Konkurrenzkampfes im Team will Dynamo Dresden noch einmal auf Einkaufstour gehen. Der Fußball-Zweitligist sucht nach dem Einzug in die zweite DFB-Pokalrunde drei neue Spieler.

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Das vorläufige Dynamo-Team der Saison 2012/13 - es sollen noch drei Spieler dazukommen.

Quelle: Georg Wehse

„Wir wissen, dass wir noch zwei Stürmer brauchen, die unterschiedlicher Art sind. Einer, der mehr beweglich ist, und der andere, der vielleicht eine gute Mischung aus dem und einem Vollstrecker ist. Auch auf der Außenbahn ist noch Handlungsbedarf“, sagte Trainer Ralf Loose mit Blick auf seine Wunschliste.

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Dresdens Trainer Ralf Loose konnte nach dem 3:0-Sieg gegen Chemnitz entspannt lachen.

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Schon vor dem 3:0-Sieg beim Chemnitzer FC am Montagabend wussten Loose und der Sportliche Leiter Steffen Menze um die Lücken im Kader, die es bis Ende der Transferperiode Ende August zu schließen gilt. „Natürlich freuen wir uns über das Geld, aber wir haben zunächst einmal solide gewirtschaftet und auch dadurch noch Mittel frei“, erklärt Menze. Sein „Jagdgebiet“ wird sich wieder ins Ausland verlegen. „Auf dem deutschen Markt ist so gut wie nichts mehr zu haben.

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Die SG Dynamo Dresden hat im ersten Heimspiel der neuen Zweitligasaison den Sieg knapp verpasst. Die Schwarzgelben spielten am Montagabend im heimischen Glücksgas-Stadion trotz Überlegenheit nur 2:2 gegen den TSV 1860 München.

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Manchmal hat man auch Pech. So habe ich in Freiburg eine Anfrage für Erik Jendrisek gestellt, doch dann verletzen sich in ihrem Pokalspiel zwei Leute und damit hat sich die Sache für uns erledigt“, sagte der Sportliche Leiter. Dresden ist auf einigen Positionen wie den offensiven Außenbahnen oder im Sturm nicht ausreichend besetzt, es fehlen Alternativen. Die Neuzugänge sollen in erster Linie weiterhelfen, aber auch den Konkurrenzkampf beleben. Dennoch will der Verein seiner Linie treu bleiben - auch aus finanziellen Gründen - und nach „Problemspielern“ Ausschau halten. „Auch wenn es gebetsmühlenartig klingt, wir müssen Leute holen, die woanders Probleme haben und die wir dann aufrichten“, sagte Loose.

Bestes Beispiel dafür ist Mickael Poté, der vor seinem Wechsel nach Dresden in Frankreich nicht zu den Goalgettern zählte. Bei Dynamo schoss er vergangene Saison zwölf Tore, traf nun in drei Spielen schon dreimal und hatte zahlreiche Bundesliga-Angebote. Der Stürmer hofft unterdessen, dass bei den Vorkommnissen in Chemnitz, als er mit Affenlauten der gegnerischen Anhänger beleidigt wurde, nicht weggesehen wird. „Ich hoffe, dass der Verband darüber nachdenkt, auch für die anderen Spieler, die Opfer solcher Aktionen sind“, sagte der gebürtige Franzose, der für das Nationalteam des Benin aufläuft.

Von Tina Hofmann, dpa

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