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Geisterspiel zwischen Dynamo Dresden und dem FC Ingolstadt bleibt vor 41.738 Geisterfans torlos

Geisterspiel zwischen Dynamo Dresden und dem FC Ingolstadt bleibt vor 41.738 Geisterfans torlos

Dynamo Dresden hat am Sonntag im „Geisterspiel" gegen den FC Ingolstadt den nächsten Heimsieg verpasst. Nach 90 Minuten, in denen Dynamo zwar überlegen, aber meist zu ungefährlich agierte, blieb es beim 0:0. Die Zuschauer, exakt 41.738 „Geister", erlebten im Glücksgas-Stadion eine recht niveauarme Partie zwischen beiden Mannschaften.

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Caiuby (r) aus Ingolstadt kämpft gegen Vujadin Savic von Dynamo um den Ball. (

Quelle: Killig)

Auf dem Rasen herrschte Klein-Klein vor, Dynamo dominierte die Partie zwar, konnte sich aber wie Ingolstadt nur wenige klare Gelegenheiten erarbeiten. Stürmer Zlatko Dedic hatte mehrere Male die Führung auf dem Fuß, konnte aber genauso wenig wie seine Mitspieler den Ingolstädter Keeper Ramazan Özcan überwinden.

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Sebastian Schuppan von Dynamo läuft vor leeren Zuschauer-Rängen.

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Bereits nach fünf Minuten hätte Dedic treffen können. Doch sein Schuss aus rund zehn Metern ging am langen Pfosten vorbei. Auch der hereinrutschende Marvin Knoll verpasste den Ball. Nach 20 Minuten und kurz darauf ein drittes Mal war es wieder Dedic, der scheiterte. Ingolstadt hingegen stand tief, hatte aber durch Buchner und Nemec zwei Mal selbst die Führung auf dem Fuß. Ansonsten standen die Gäste tief und ließen Dynamo kommen. Die Dresdner allerdings scheiterten ein ums andre Mal an zu unpräzisem Spiel.

Im zweiten Abschnitt brachte Trainer Ralf Loose Filip Trojan für den unglücklichen Knoll und damit mehr Schwung ins Spiel. Dynamo agierte jetzt offensiver, Poté und wieder Dedic hatten die besten Chancen für die Schwarz-Gelben. Benjamin Kirsten im Dynamo-Tor hatte entschieden weniger zu tun als sein Gegenüber Ramazan Özcan, musste aber nach 49 Minuten aufatmen, als Nemec einen Konter nicht abschließen konnte.

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Die größten Public-Viewing-Veranstaltungen sind im Ufa-Kristallpalast, in der Sachsenwerk-Arena in Niedersedlitz und in der Torwirtschaft im Großen Garten angekündigt.

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Trotz Geisterspiel: Dynamo-Dresden-Fans unterstützen ihr Team vor Ort!

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Unterstützt von Tausenden Fans vor dem Stadion, deren Gesänge auch auf dem Rasen gut zu hören waren, drängte Dynamo nach 75 Minuten noch einmal stärker auf den Ausgleich. Dedic köpfte nach 82 Minuten neben das Gehäuse und hätte so doch noch den Dreier sichern können. Ingolstadt stand jedoch hinten sicher und ergatterte so in Dresden einen Auswärtspunkt. Nach 85 Minuten hätten die Bayern sogar selbst noch treffen können, doch hier war die Dynamo-Abwehr im Bilde und klärte mit vereinten Kräften.

So musste Dynamo letztlich mit einem Punkt zufrieden sein. Der wurde nach Abpfiff mit den Fans vor den Stadiontoren ausgiebig gefeiert. Auch in der kommenden Woche wird Dynamo ohne Unterstützung seiner treuen Fans auskommen müssen. Als zweiten Teil der DB-Strafe muss beim Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt der Gästeblock geschlossen bleiben. Die Dynamos können aber in Dresden mit ihrer Mannschaft fiebern. Wie schon bei den Spielen um den Aufstieg in die zweite Liga wird es im Glücksgas-Stadion ein Public Viewing geben.

sl

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