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Galopp in Dresden - Pietsch gegen Minarik und das längste Rennen

Galopp in Dresden - Pietsch gegen Minarik und das längste Rennen

Am Sonnabend läutet zum vorletzten Mal in diesem Jahr die Startglocke auf der Galopprennbahn in Seidnitz. War der Andrang in den letzten beiden Jahren an diesem Renntag besonders groß, nimmt sich das Starterfeld diesmal mit 63 Vollblütern in sieben Rennen eher bescheiden aus.

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Dresden . Rennvereins-Geschäftsführer nennt zwei Gründe dafür: "Uns fehlen die Pferde aus Köln, die wegen der Quarantäne ihre Quartiere nicht verlassen dürfen. Zum anderen veranstaltet Baden-Baden am Freitag und Sonntag zwei Renntage." Weil ein Galopper in Köln an infektiöser Anämie erkrankt war, wurde die Rennbahn am 1. Oktober gesperrt. Obwohl inzwischen die restlichen 292 Pferde negativ getestet wurden, kann die Quarantäne nicht aufgehoben werden, weil die Inkubationszeit fast drei Monate beträgt. Uwe Tschirch meint: "Gerade Peter Schiergen oder Waldemar Hickst haben oft ihre Schützlinge zu uns geschickt." In dieser Woche wurden übrigens auch die Vollblüter in Seidnitz untersucht, zum Glück kann Tschirch Entwarnung geben: "Es ist alles in Ordnung. Die Tests fielen negativ aus."

Freuen können sich die Zuschauer in Seidnitz aber auf viele Top-Jockeys. Besonders interessant wird das Duell zwischen dem amtierenden Champion Filip Minarik und Vize Alexander Pietsch, die in der diesjährigen Bestenliste auf den Plätzen drei und vier liegen und sich noch Chancen auf die Meisterschaft ausrechnen, da die beiden Führenden Andrasch Starke und Adrie de Vries wahrscheinlich eine Zeit lang im Ausland reiten werden. Minarik hat derzeit 59 Siege auf seinem Konto, der Dresdner Alexander Pietsch bringt es auf 54. Beide sitzen am Sonnabend je sechsmal im Sattel. Pietsch reitet fünfmal Pferde aus dem Berliner Stall von Roland Dzubasz, der die Trainer-Bestenliste mit 48 Treffern anführt und der als erster Coach aus den neuen Bundesländern Champion werden will.

Im Mittelpunkt des Renntages steht der mit 5200 Euro dotierte "Buchmacher Albers Steher Cup". Der mittlerweile zum 91. Mal ausgetragene Dresdner Steherausgleich über 2950 Meter ist das längste Rennen, das in Seidnitz stattfindet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.10.2012

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