Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Galopp-Trainer aus Hoppegarten sahnt beim Gelos-Renntag in Dresden groß ab

Galopp-Trainer aus Hoppegarten sahnt beim Gelos-Renntag in Dresden groß ab

Roland Dzubasz hat alles richtig gemacht. Der Galopp-Trainer aus Berlin-Hoppegarten, der 2012 schon einmal Champion war, hatte für den traditionellen Gelos-Renntag in Dresden-Seidnitz den englischen Reiter Jack Mitchell engagiert.

Voriger Artikel
Müller sei dank: Deutschland besiegt Schottland in der EM-Qualifikation mit 2:1
Nächster Artikel
Baumgärtner und Henke stark bei Silber-Federbällen

Jack Mitchell auf dem von Roland Dzubasz trainierten Balinus (links) gewinnt am Sonntag den 23. Gelos-Triumph.

Quelle: M. Rietschel

Schließlich fehlten die Top-Reiter aufgrund der zeitgleich stattfindenden Rennwoche in Baden-Baden diesmal in Elbflorenz. Deshalb ließ er den 25-Jährigen aus Newmarket einfliegen, der für ihn gestern in den sieben Rennen viermal in den Sattel stieg. Und das sehr erfolgreich.

Gleich im Auftaktrennen führte der Engländer die dreijährige Stute Pourquoi pas als Siegerin ins Ziel. Im dritten Rennen folgte mit dem vierjährigen Hengst Flying Prince ein dritter Platz, bevor Jack Mitchell im Hauptrennen des fünften Renntages erneut "zuschlug". Mit einem cleveren Ritt auf dem sechsjährigen Wallach Balinus ließ er im Gelos-Triumph, einem mit 5200 Euro dotierten Ausgleich III über 1400 Meter, der Konkurrenz keine Chance. Mit zweieinhalb Längen Vorsprung fiel der zweite Tageserfolg souverän aus. Dzubasz durfte gleich doppelt jubeln, denn auf Platz zwei landete Balinus-Stallgefährtin Ciel de Loire. Mitchell, der sofort nach dem Rennen wieder zum Flughafen eilte, konnte sich damit über seine ersten beiden Treffer in Deutschland freuen.

Ihre glänzende Stallform bewiesen einmal mehr auch die Lokalmatadoren, die es auf zwei Siege und weitere gute Platzierungen brachten. Im vierten Rennen gab es gleich einen Dreifach-Triumph für die Seidnitzer Farben. Es gewann der fünfjährige Wallach A Miracle aus dem Quartier von Lutz Pyritz. Er vreies seine gleichaltrige Stallgefährtin Ustana auf den zweiten und House of Orange aus dem Lot von Claudia Barsig auf den dritten Rang. Barsig, die schon am Vortag mit dem dreijährigen Storm einen Treffer in Baden-Baden gelandet hatte, setzte mit dem Sieg von New Jersey im letzten Rennen dann auch den Schlusspunkt des Tages.

Damit haben Claudia Barsig und Lutz Pyritz jeweils 17 Saisonsiege auf ihrem Konto, auch Stefan Richter, der gestern mit Sydney City einen zweiten Platz erreichte, steht ihnen mit 15 Treffern kaum nach. "Das gab es seit der Wende noch nie, dass unsere Trainer zu diesem Zeitpunkt schon so viele Erfolge verbucht haben", freut sich Rennvereins-Geschäftsführer Uwe Tschirch. So wundert es auch kaum, dass im Kampf um das "Silberne Hufeisen" mit Lutz Pyritz (7 Siege) ein Lokalmatador führt. Platz zwei belegt derzeit Roland Dzubasz (5) vor Claudia Barsig (4). Bei den Jockeys geht es drei Renntage vor Saisonschluss noch eng zu - Michael Cadeddu führt mit vier Erfolgen. Dahinter folgen mehrere Reiter mit je drei Siegen. Dass man übrigens auch noch in "hohem" Alter gewinnen kann, bewies im fünften Rennen David McCann. Der Ire zählt 59 Lenze und war mit der vierjährigen Stute Baba Jaga nicht zu schlagen.

Auch wenn in den sieben Seidnitzer Rennen nur 48 Vollblüter in die Startmaschine gingen, erlebten die über 7000 Besucher gestern spannenden Sport. "Wir sind angesichts der Konkurrenz von Baden-Baden absolut zufrieden mit unserem Renntag, auch mit dem Umsatz von 94 310,15 Euro", betonte Präsident Michael Becker. Immerhin wurden über 62 Prozent davon auf der Bahn umgesetzt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.09.2014

ah

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr