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Galopp: 22 Pferde aus heimischen Ställen beim letzten Dresdner Saison-Renntag am Start

Galopp: 22 Pferde aus heimischen Ställen beim letzten Dresdner Saison-Renntag am Start

Wenn morgen am Feiertag auf der Galopprennbahn in Dresden-Seidnitz zum Saison-Halali geblasen wird, erwartet die Turffreunde noch einmal ein echtes Highlight. Mit 93 Pferden sind die Startboxen in den acht Rennen fast ausgebucht, allein 22 Vollblüter aus den Seidnitzer Ställen wollen ihre Heimchance nutzen.

Mit dem Großen Dresdner Herbstpreis steht noch einmal ein mit 20 000 Euro dotiertes Listenrennen über 2200 Meter im Mittelpunkt.

Zudem wird sich beim Saisonabschluss auch die Creme de la Creme der Jockeys die Ehre geben. Sieben Reiter der Top-Ten-Liste steigen in den Sattel, allen voran Star-Reiter Andrasch Starke. Der fünfmalige Champion führt die Bestenliste mit 84 Siegen und damit deutlichem Vorsprung vor Eduarado Pedroza (58) und dem Ex-Dresdner Alexander Pietsch (57) an. Dem 39-jährigen Starke dürfte damit der sechste Triumph nicht mehr zu nehmen sein. Um die Vize-Meisterschaft kämpfen Pedroza und Pietsch, die sich auch in Dresden sicher ein spannendes Duell liefern wurden.

Für beide geht es auch noch um das "Silberne Hufeisen" von Seidnitz, bei dem derzeit Natalie Arendsen und der in diesem Jahr nicht mehr reitende Filip Minarik mit je fünf Siegen führen. Pietsch hat bislang vier Treffer zu Buche stehen, dahinter lauern fünf Jockeys mit je drei erfolgen. Dazu gehört auch Pedroza. Bei den Trainern dürfte dem Berliner Roland Dzubasz, der neun Jahreserfolge in Dresden feierte, das Hufeisen kaum noch zu nehmen sein. Die Hallenserin Angelika Glodde folgt mit fünf Treffern, die beiden Dresdner Claudia Barsig und Frank Lippitsch mit je vier. Die Lokalmatadoren wollen natürlich beim letzten Heimauftritt ihre Bilanz weiter aufbessern. Immerhin haben sie 2013 schon insgesamt 33 Siege erzielt, mit elf Erfolgen liegt Stefan Richter knapp vor Claudia Barsig (10).

Im Hauptereignis des Tages, dem Großen Dresdner Herbstpreis unter dem Patronat von Darboven, sind allerdings keine einheimischen Pferde am Start. Favorit dürfte der von Markus Klug aus Heumar und von Andrasch Starke gerittene fünfjährige Hengst Slowfoot sein. Aber auch Quinindo unter Eduardo Pedroza und Nausica Time mit Bayarsaikhan Ganbat rechnen sich einige Chancen aus. Im siebenten Rennen ist noch einmal eine Viererwette mit der Garantieauszahlung von 10 000 Euro ausgeschrieben. Der Renntag beginnt bereits um 11.30 Uhr.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.11.2013

A. Hofmann

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