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Fußballfans gegen Homophobie zeigen Flagge in Dresden

Fußballfans gegen Homophobie zeigen Flagge in Dresden

Die Berliner Initiative „Fußballfans gegen Homophobie“ hat am Samstag erstmals in Dresden „Flagge gezeigt“. Im Rahmen der Fare-Aktionswoche gegen Rassismus und Diskriminierung wurde das lila Banner von den Fans des Bezirksligisten Dresdner SC im Heinz-Steyer-Stadion aufgehängt.

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Die Aktion "Fußballfans gegen Homophobie" hat am Samstag in Dresden Flagge gezeigt.

Quelle: Georg Wehse

Die Fans des DSC hatten eigentlich schon in der Vorsaison angefragt, berichtet Christian Rudolph, einer der Initiatoren von Fußballfans gegen Homophobie. Dieses Wochenende habe es dann endlich geklappt. Denn die Fahne ist inzwischen fast jedes Wochenende irgendwo in Deutschland im Einsatz, hing schon bei Spielen der Freizeitliga Berlin und auch schon beim Hamburger SV in der Bundesliga.

Die Initiative widmet sich wie der Name schon sagt dem Kampf gegen schwulenfeindliche Äußerungen auf und neben dem Fußballplatz. Vorwürfe, das sei weniger wichtig als das Engagement gegen Rassismus oder Gewalt, kann Rudolph nicht nachvollziehen. Diskriminierung jedweder Form gelte es entgegenzutreten, sagt er.

Entstanden ist die Initiative vor etwa einem Jahr. Zur Fare-Aktionswoche 2011 malten Fans von Tennis Borussia Berlin das Banner. Später machte das Banner immer mehr die Runde, T-Shirts und Aufkleber kamen hinzu. Inzwischen gab es in Aachen ein erstes Netzwerktreffen mit rund 60 Teilnehmern, die sich künftig noch stärker Bildungsangeboten zur Sensibilisierung für das Thema widmen wollen.

Zudem soll natürlich das Banner der Aktion weiter durch die Stadien touren. „Wir lehnen keine Gruppen grundsätzlich ab“, so Rudolph. Bei manchen Anfragen habe es in der Vergangenheit aber intensive Diskussionen gegeben, ob deren Kurve der richtige Ort sei. Bei Tennis Borussia hänge die Fahne jedenfalls kaum noch. Dafür wirbt dort inzwischen sogar eine Werbebande für die Aktion.

sl

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