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Fünf Dresdner Wasserspringer bei EM am Start

Fünf Dresdner Wasserspringer bei EM am Start

Von heute bis Sonntag ist die Rostocker Neptunschwimmhalle Schauplatz der Europameisterschaften im Wasserspringen. Dabei geht es außer um Titel und Medaillen auch um Quotenplätze für Olympia 2016 in Rio.

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Tina Punzel vom DSC startet in Rostock in zwei Disziplinen.

Quelle: picture alliance

Allerdings können nur die Europameister in den Einzeldisziplinen einen solchen Quotenplatz ergattern. Bei der letzten EM in Berlin erkämpften die Lokalmatadoren je dreimal Gold und Silber sowie viermal Bronze. Sportdirektor Lutz Buschkow lässt sich allerdings keine genaue Prognose entlocken: "Wir wollen unter den drei besten Nationen sein."

Insgesamt 13 Athleten vertreten die deutschen Farben, darunter sind mit Sascha Klein, Tina Punzel, Martin Wolfram, Louisa Stawczynski und Timo Barthel fünf Sportler vom Dresdner SC. "Das ist das zahlenmäßig stärkste Aufgebot, das wir jemals gestellt haben", sagt Bundesstützpunkttrainer Christoph Bohm. Dabei gilt vor allem Klein als Gold-Kandidat. Der 29-Jährige will mit seinem Berliner Partner Patrick Hausding zum neunten Mal in Folge den Titel im Synchron vom Turm holen. Auf einen Einsatz im Turm-Einzel verzichtet Klein allerdings wegen noch nicht vollständig auskurierter Rückenbeschwerden. "Er will einen Monat vor der WM kein Risiko eingehen", so Bohm.

Auch Wolfram, der für das Turm-Einzel und für das Drei-Meter-Einzel qualifiziert ist, wird nur von der Zehn-Meter-Plattform antreten. "Das war mein ausdrücklicher Wunsch, weil ich diese Doppelbelastung vermeiden möchte", begründet der 23-Jährige die Entscheidung. Er sagt: "Für mich ist es vom Turm das internationale Comeback und das möchte ich am liebsten mit einer Medaille feiern. Wenn ich meine Trainingsleistungen nehme und beim Wettkampf alles passt, ist das nicht unmöglich."

Trainingsgefährtin Tina Punzel, die sich nach den Abi-Prüfungen ganz auf das Training fokussieren konnte, startet mit der Berlinerin Nora Subschinski im Synchron und auch im Einzel vom Drei-Meter-Brett. Im Synchron hat die 19-Jährige mit ihrer Partnerin Silber zu verteidigen. Gute Erinnerungen dürfte der Schützling von Boris Rozenberg an die EM vor zwei Jahren an gleicher Stelle haben, denn da wurde sie überraschend Europameisterin vom Drei-Meter-Brett. Dies zu wiederholen, wird allerdings sehr schwer. Verzichten muss Punzel auf den Start im Turm-Synchron, denn Partnerin Christina Wassen muss in dieser Woche am Ellenbogen operiert werden.

Die beiden Youngster Timo Barthel und Louisa Stawczynski, die jeweils vom Einmeterbrett an den Start gehen, sollen bei ihrem Debüt bei den Großen vor allem Erfahrungen sammeln. "Wenn sie das Finale erreichen, wären wir sehr zufrieden", sagt Christoph Bohm.

Astrid Hofmann

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