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Frühjahrsputz im Georg-Arnhold-Bad in Dresden

Frühjahrsputz im Georg-Arnhold-Bad in Dresden

Dresdens Schwimmer müssen sich die nächsten Tage noch enger in die Schwimmhallen quetschen. Denn das Georg-Arnhold-Bad schließt wegen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten für knapp zwei Wochen bis zum 1. April.

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Das Georg-Arnhold-Bad wird einschließlich Rutsche auf Hochglanz poliert. Für eine umfassende Grundreinigung, Desinfektion und Wartung bleibt das Bad die nächsten Tage geschlossen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Von Katrin Tominski

Damit fehlen für 14 Tage in Dresden weitere 1550 Quadratmeter Wasseroberfläche. Laut der Sportentwicklungsplanung gibt es ohnehin schon 1500 Quadratmeter zu wenig Wasserfläche im Hallenbad-Bereich.

"In dieser Zeit ist erfahrungsgemäß der geringste Besucheransturm", begründete Sven Mania, der Leiter des Sportstätten- und Bäderbetriebs, die Wahl des Zeitraums kurz vor der Eröffnung der Freibadsaison. Das 1997 sanierte historische Bad aus dem Jahr 1926 sei ein Ganzjahres-Bad, das jetzt für die Freibad-Saison vorbereitet werde. Schon am 28. April soll der Außenbereich des Arnhold-Bades als eines der ersten Dresdner Freibäder geöffnet werden.

Doch bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Ganz oben auf dem Programm stehen die Grundreinigung und Desinfektion des gesamten Bades. "Dafür werden Lampen ausgewechselt und gereinigt, Balken geputzt und das Dach einer gründlichen Inspektion unterzogen", sagte Jana Zesch, Sprecherin des Sportstätten- und Bäderbetriebes. Zudem würden die Dachfenster gereinigt. "Weil dafür Hebebühnen notwendig sind, ist dies nur möglich, wenn das Bad geschlossen ist", erläuterte Zesch. Neben der Wartung der technischen Anlagen stehen kleine Reparaturen auf dem Programm. Dabei werden schadhafte Fliesen, Türen und Glasscheiben ausgewechselt.

Über eine besondere Neuerung können sich die Herren freuen: Auf der Männertoilette ersetzen berührungslose Urinale mit Infrarotsensor die vorhandenen Urinale. Männer können also in Zukunft ihr Geschäft nach neuesten High-Tech-Standards verrichten. Das Urinal erkennt von selbst, wann gespült werden muss. Ein Knopfdruck ist nicht mehr nötig.

Während der Arbeiten wird das Wasser im Sport-, Erlebnis- und Planschbecken komplett ausgetauscht. Die Wartung und die Instandsetzung kosten insgesamt 75 000 Euro. Etwa 236 000 Gäste besuchten das Bad im Jahr 2011, über die Hälfte der Besucher kam im Sommer.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.03.2012

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