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Freibad Dresden-Cotta wird nach Sanierung eingeweiht

Freibad Dresden-Cotta wird nach Sanierung eingeweiht

Geschäftiges Treiben vor dem großen Ereignis: Das neue Freibad bekommt den letzten Feinschliff. Am Sonnabend wird das Bad in der Hebbelstraße 33 nach einer umfassenden Sanierung durch Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) eingeweiht.

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Platzwart Frank Hiekel verpasst dem historische Freibad Cotta den letzten Schliff nach seiner Sanierung. Ab morgen ist es wieder eröffnet.

Quelle: Carola Fritzsche

Danach lädt der Bürgerverein Freibad Cotta unter dem Motto "100 Jahre Freibad Cotta" zu einem Badfest ein. Auf neugierige und fröhliche Gäste warten von 13 bis 17 Uhr Schwimm- und Tauchwettbewerbe, Kanu-Kurse, ein Trampolin, Hüpfburg und eine Bademodenschau.

In den letzten 14 Monaten ist in dem historischen Freibad eine moderne Badelandschaft mit einem großen Kombibecken entstanden. Das neue Becken mit drei 25-Meter-Bahnen, einem Ein-Meter-Sprungbrett sowie einem Drei-Meter-Turm liegt im hinteren Teil des Bades. Dazu gibt es einen Erlebnisbereich mit Schwallduschen und Wasserpilzen, ein Kinderplanschbecken sowie einen Flachwasserbereich für die Kleinsten. An der Südost-Seite des Bades steht das neue Funktionsgebäude. Beachvolleyballplätze sind auf der Fläche des alten Beckens entstanden. Außerdem gibt es Stellplätze für Autos und Fahrräder sowie ein neues Kassenhäuschen. Insgesamt 685 Quadratmeter Wasserfläche hat das neue historische Bad.

Die Erneuerung des Bades wurde nötig, weil das Becken nicht mehr dicht war. Mitarbeiter besserten je- des Jahr die Risse per Hand aus. Zu-dem fehlte eine Wasseraufbereitungsanlage. Die Kosten für die Sanierung betrugen 2,5 Millionen Euro. Rund 1,4 Millionen Euro davon tragen Bund und Land über das Förderungsprogramm "Soziale Stadt", rund 1,1 Millionen Euro sind Eigenmittel des Bäderbetriebes.

Die Eisenbahnerwohnungsgenossenschaft (EWG) hat sich mit dem verstorbenen Stadtrat Eberhard Rink (FDP), dem Förderverein und der Bürgerinitiative für den Erhalt des Bades stark gemacht. 2006 konnte die Schließung des traditionellen Freibades gerade noch verhindert werden. Schon zur Eröffnung im Jahr 1908 war das Geld knapp. Die Cottaer Badegäste mussten bis 1913 warten, ehe sie ein Wasserbecken erhielten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.07.2013

Katrin Tominski

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