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Französischer Hoffnungsträger: Brégerie brennt auf Einsatz bei Dynamo Dresden

Französischer Hoffnungsträger: Brégerie brennt auf Einsatz bei Dynamo Dresden

Groß, athletisch und robust: Romain Brégerie hat alle Voraussetzungen, die ein guter Innenverteidiger braucht. Dass der 24-jährige Franzose der neue Hoffnungsträger beim Fußball-Zweitligisten SG Dynamo Dresden ist, bewies er am Montag in einem Testspiel.

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Romain Brégerie.

Quelle: Dominik Brüggemann

Brégerie dirigierte seine Mitspieler, überzeugte mit starkem Kopfballspiel und schlug fast jeden Angriff des Gegners aus der Gefahrenzone. „Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass er die Verstärkung ist, die wir gesucht haben", sagte Dynamo-Coach Ralf Loose lobend über den ersten „French-Man" in Dresden.   Was unter Testbedingungen so gut funktionierte, soll nun auch am Sonntag beim Heimspiel-Auftakt gegen Hansa Rostock zum Erfolgsrezept werden. Und die Debüt-Chancen von Brégerie sind gut. Denn die Abwehr machte bei der 1:2-Niederlage in Cottbus keine gute Figur. Der Neuzugang vom FC Metz war dort jedoch zum Zuschauen verdammt, da er sich Anfang Juli einen Außenbandriss im linken Knöchel zugezogen hatte. „Es ist hart zuschauen zu müssen, vor allem wenn man verletzt ist. Aber ich hoffe, dass ich am Sonntag spielen darf", sagte der 24-Jährige, der innerlich auf seinen Einsatz brennt. Der 1,89-Meter große Brégerie ist das erste Mal in Deutschland und freut sich auf die neue Herausforderung in der zweiten Liga. „Das Spiel soll hier viel körperbetonter sein", erklärte er. In Bordeaux aufgewachsen spielte Brégerie lange Zeit für Girondins, auch wenn er in der ersten Mannschaft nur selten zum Einsatz kam. „Das Training allein hat mich aber unglaublich weiter gebracht. Zudem hatte ich mein ganz großes Vorbild Laurent Blanc als Trainer", blickte der Defensivmann zurück. Blanc, der nun Nationalcoach Frankreichs ist, trug stets die Rückennummer fünf wie Zinedine Zidane bei Real Madrid. „Zidane ist kein Idol, er ist Gott", sagte Brégerie, der in Dresden auch mit der Nummer fünf aufläuft. Weil seine Uroma Deutsche ist, schlug Brégeries Herz schon immer für deutsche Spieler und so hingen in seinem Zimmer Poster von Lothar Matthäus. Später bewunderte er Michael Ballack und deswegen wird das Pokalspiel am 30. Juli gegen Bayer Leverkusen ein ganz besonderer Höhepunkt für den Dresdner Neuzugang. „Aber auf dem Platz gibt es ja keine Freunde", erklärte er und gibt zu: „Ich freue mich hier zu spielen, denn in Frankreich habe ich so lange gespielt und kannte so viele Freunde in den verschiedenen Mannschaft. Da kann man nicht immer so hart in den Zweikampf gehen." Momentan wohnt der Verteidiger noch im Hotel und lernt mit Büchern Deutsch, doch bald soll ihm ein Lehrer helfen. In der neuen Wohnung kann Bregérie dann endlich auch selber kochen, am liebsten bereitet er ein gutes Rindersteak auf englische Art zu. „Der Wein darf aber nicht fehlen. Ich bin in Bordeaux aufgewachsen und habe den sozusagen mit dem Fläschchen schon aufgesogen", scherzte der Franzose. Doch zunächst will er seinem Team zu den ersten drei Zweitliga-Punkten verhelfen und sich für einen Einsatz gegen sein Idol Ballack empfehlen.

Tina Hofmann, dpa

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