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Feueralarm bremste Eislöwen aus

Feueralarm bremste Eislöwen aus

Das war ein richtig kurioser Eishockey-Abend. Gleich bei zwei Spielen sächsischer DEL2-Mannschaften sorgte Feueralarm gestern Abend für Probleme. Sowohl die Lausitzer Füchse als auch die Eislöwen waren betroffen.

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Ratlose Gesichter nicht nur in Bietigheim, sondern auch in Weißwasser: Die Eishockey-Cracks und Zuschauer mussten nach Feueralarm raus aus den Hallen.

Quelle: Gunnar Schulze

Dresden. Das war ein richtig kurioser Eishockey-Abend. Gleich bei zwei Spielen sächsischer DEL2-Mannschaften sorgte Feueralarm gestern Abend für Probleme. Beim Spiel der Lausitzer Füchse gegen Ravensburg, das für die Gastgeber mit einer deftigen 1:9-Niederlage endete, wurde unmittelbar vor Spielbeginn Alarm gegeben. Grund: Nachdem ein Ravensburger Spieler den Föhn, mit dem die Handschuhe innen getrocknet werden, vergessen hatte auszuschalten, ging der Handschuh in Flammen auf. So konnte die Partie im Fuchsbau erst 25 Minuten später beginnen.

Noch ärger traf es die Dresdner Eislöwen bei in der Partie bei Zweitliga-Meister Bietigheim, die sie am Ende knapp mit 5:6 (2:2, 3:2, 0:2) verloren. Gerade als David Wrigley nach knapp sieben Minuten das 1:0 für die Gastgeber erzielt hatte, wurde in der Halle Alarm ausgelöst. Spieler und auch die Zuschauer mussten die Ege-Trans-Arena verlassen. Auslöser für den Feueralarm soll eine heiß gelaufene Waschmaschine im Kabinentrakt gewesen sein. Erst nach rund einer Stunde wurde die Partie fortgesetzt. Dabei kamen die Eislöwen offenbar gut über die Zwangspause, konnten nach Wiederbeginn durch Tore von Marius Garten (14.) und Max Campbell (20.) mit 2:1 in Führung gehen. Allerdings sorgte nur 52 Sekunden danach Matt McKnight noch für den Ausgleich.

Das muntere Scheibenschießen setzte sich im zweiten Abschnitt fort. Frederik Cabana (23.) markierte das 3:2 für Bietigheim, Jonas Schlenker (29.) glich aus. Das gleiche "Spielchen" folgte durch Treffer von abermals Cabana (32.) und Pat Baum (34.). Den Schlusspunkt unter dieses Drittel aber setzte Mark Cullen (38.) mit dem erneuten Führungstreffer für die Eislöwen.

Im letzten Abschnitt schlugen jedoch die Hausherren doppelt zurück - Justin Kelly (48.) und Marcus Sommerfeld (52.) brachten den Meister wieder in Front. Die Schützlinge von Trainer Thomas Popiesch versuchten zwar noch einmal alles, aber vergebens. So kassierten sie die zweite Niederlage in Folge.

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