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Festival "Bergsichten" an der TU Dresden startet mit vier Premieren

Festival "Bergsichten" an der TU Dresden startet mit vier Premieren

Bergsteiger, Naturfreunde und Abenteurer geben sich ab morgen wieder ein Stelldichein im Hörsaalzentrum der Technischen Universität an der Bergstraße. Beim 9. Berg- und Outdoor-Filmfestival "Bergsichten" sind 31 Filme, darunter vier Premieren und fünf Live-Vorträge zu erleben.

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Erstmals in Dresden: Der Bergfilmer Leo Dickinson - hier bei seiner Arbeit am Nordsattel des Mount Everest.

Quelle: Archiv Leo Dickinson

Bis zum Sonntag werden auch Größen der Branche wie das bekannte Bergsteiger-Paar Gerlinde Kaltenbrunner und Ralf Dujmovits oder Himalaya-Pionier Kurt Diemberger Vorträge halten. Ein Großteil der Veranstaltungen ist bereits ausverkauft, Karten gibt es nur noch für Vorträge und Vorführungen am Sonntag.

Am dritten Tag des Festivals sind aber durchaus noch interessante und bisher nicht gezeigte Beiträge zu erleben. Festival-Organisator Frank Meutzner freut sich besonders darüber, dass es ihm gelungen ist, den Briten Leo Dickinson erstmals nach Dresden zu holen. "Das ist mein persönliches Highlight, er kommt überhaupt das erste Mal in den Osten", sagte Meutzner.

Über 50 Filme hat Dickinson, der in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Lake District und in Nordwales mit dem Klettern begann und von dort aus in alle Welt zog, gedreht, darunter Meisterwerke wie die erste Everest-Besteigung ohne Zuhilfenahme künstlichen Sauerstoffs durch Reinhold Messner und Peter Habeler. 30 Auszeichnungen hat er für seine Arbeit erhalten. "Man könnte sagen, er ist so etwas wie der englische Gerhard Baur", beschreibt ihn Meutzner. Dickinson wird von seiner Frau Mary begleitet und am Sonntagabend (18.30 Uhr) einen noch nie gezeigten Zusammenschnitt seiner besten Filme präsentieren: "Leo Dickinson - The very best off..." Die 70-minütige Werkschau wurde extra für das Dresdner Festival von "Servus TV" und "Movieman Productions" erstellt und ist in HD-Qualität mit deutschem Kommentar zu erleben.

Neben Dokumentationen aus der Ferne haben traditionell auch Filme über Kletterabenteuer in der Sächsischen Schweiz ihren festen Platz im Programm. Am Sonnabendnachmittag sind an neuen Produktionen "Das Lineal am Meurerturm" von Felix Bähr und Alex Hanicke (Dauer: 10 Minuten) sowie "Die Retter - 100 Jahre Sächsische Bergwacht" von Bettina Wobst und Jürgen Rolke (35 Minuten) zu sehen. Tags darauf wird ab 16.30 Uhr im Filmblock "Leidenschaft Klettern" der Kurzfilm "Circus Maximus - ein Husarenstück an der Nordwand des Müllersteins" von Robert Leistner und Thorsten Kutschke (30 Minuten) gezeigt. Die Macher des Films sind jeweils anwesend und beantworten gern Fragen.

Erstmals gibt es beim Festival auch einen speziellen Ländervortrag. In "Bolivien - Land der Extreme" berichten die Chemnitzer Ilka Sohr und Torsten Roder von ihren Abenteuern und Erlebnissen aus dem Andenstaat, den sie seit 15 Jahren bereisen. Am Samstagabend gibt es ab 22 Uhr im Foyer wieder eine Party mit der Bergsteiger-Band "Schlappseil", auch ein Zuschauergewinnspiel mit Preisen über 7000 Euro ist geplant. Hauptpreis ist eine achttägige Skitour nördlich des Polarkreises für zwei Personen in Finnisch Lappland im Wert von 2700 Euro. Eintrittskarten für die Abendveranstaltungen gelten auch als Fahrausweise im Bereich des Verkehrsverbundes Oberelbe. Jochen Leimert

www.bergsichten.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.11.2012

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