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Fast alle Top-Jockeys reiten am Sonnabend in Dresden

Fast alle Top-Jockeys reiten am Sonnabend in Dresden

Wenn sich an diesem Sonnabend auf der Galopprennbahn in Seidnitz zum zweiten Mal in dieser Saison die Startboxen öffnen, erlebt Elbflorenz eine Premiere. Erstmals werden in Elbflorenz vier PMU-Rennen durchgeführt.

Der führende französische Wettanbieter Pari Mutuel Urbain (PMU) überträgt diese Rennen live in viele Länder. "Wir rücken damit international mehr in den Fokus, und es werden auch höhere Rennpreise ausgeschüttet", sieht DRV-Präsident Michael Becker zwei wesentliche Pluspunkte. Einen kleinen Haken hat die Sache aber doch - die Rennen beginnen bereits um 12 Uhr. "Natürlich ist das Experiment für uns, von dem wir nicht wissen, wie es von unserem Publikum angenommen wird", so Becker.

Damit dieser Renntag, bei dem insgesamt sieben Rennen mit 55 Vollblütern auf dem Programm stehen, nicht schon zu früh endet, wird es nach dem vierten Rennen eine Pause von 55 Minuten geben. Langeweile wird in dieser Zeit aber nicht aufkommen, denn es gibt ein attraktives Rahmenprogramm unter dem Motto "PS-Renntag". So wird es eine "PS-Parade" mit historischen Fahrzeugen, E-Bikes, Motorrädern und sogar einem Flugzeug geben. Auch für Familien mit Kindern wird viel geboten.

Während die Top-Jockeys beim ersten Renntag noch weitestgehend fehlten, geben sie sich am Sonnabend ein Stelldichein. Von den derzeit zwölf besten Reitern auf deutschen Bahnen fehlen lediglich Filip Minarik, Andrasch Starke und Adrie de Vries. Alle anderen kommen, allen voran der führende Ex-Dresdner Alexander Pietsch. Er macht keinen Hehl daraus, dass er in diesem Jahr das Championat gewinnen will. Der 42-Jährige führt mit 24 Siegen vor Jozef Bojko, der es ebenfalls auf 24 Treffer bringt. Das Duell dürfte auch am Sonnabend spannend werden, denn beide steigen je fünfmal in den Sattel. Dazu haben sich auch Eduardo Pedroza, René Piechulek, Stephen Hellyn oder Michael Cadeddu angesagt. Die Dresdner Trainer schicken 17 Galopper in die Startboxen. Neben den Vollblütern aus Deutschland werden auch Gäste aus Tschechien und Österreich erwartet.

Nach den Erfahrungen des ersten Renntages rät Michael Becker noch einmal allen Dresdner Besuchern dringend, die öffentlichen Verkehrsmittel für die Anreise zu benutzen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.05.2015

Astrid Hofmann

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