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Fans von Dynamo Dresden hoffen und bangen – gemischte Gefühle vor Relegationsspielen

Fans von Dynamo Dresden hoffen und bangen – gemischte Gefühle vor Relegationsspielen

Vor den Relegationsspielen der SG Dynamo Dresden gegen den VfL Osnabrück hoffen und bangen die Fans der Schwarz-Gelben mit ihrer Mannschaft. Das Hinspiel steigt am Freitag auswärts, am Dienstag fällt im heimischen Glücksgas-Stadion die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt.

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Jens Krause hat es geschafft: Nach stundenlangem Warten hat er eine Karte fürs Relegationsheimspiel seiner Dynamos gegen Osnabrück ergattert. Die Gäste werden jedoch das bessere Ende für sich haben, lautet seine Prognose.

Quelle: Stefan Schramm

„Dritte Liga, nie mehr, nie mehr, nie mehr“, riefen einige Anhänger schon vollmundig. Doch dies ist wohl eher Zweckoptimismus. Den Teufel möchte in Dresden jedenfalls niemand an die Wand malen. „Wir haben in zwei Spielen die Chance, in der Liga zu bleiben. Die wollen wir unbedingt nutzen“, denkt Dynamos Cristian Fiel positiv und macht damit den Fans Mut.

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Hans-Joachim Pönicke hat gleich vier Karten geholt, um damit seine Familie einzudecken. Er drückt der SGD die Daumen, weiß aber, dass es sehr schwer wird.

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Seit vielen Jahren ist auch Jens Krause Dynamofan, doch sein Bauchgefühl ist diesmal eher schlecht. „Das Spiel in Osnabrück endet 1:1, zu Hause spielen wir 2:2“, glaubt er. Ein solches Resultat würde für die Dresdner wegen der Auswärtstorregel den Abstieg in die 3. Liga bedeuten. „Ich kann’s nicht ändern, so ist mein Tipp nun mal.“ Zuversicht sieht anders aus.

Wer die Tore für Dresden schießen soll, weiß er auch nicht so recht. „Pavel Fort auf keinen Fall. Der hat zuletzt zwar mehrfach getroffen, aber so viel Glück hat der nicht noch mal“, vermutet Krause. Mehr als zwei Stunden lang wartete der Jahreskarteninhaber am Donnerstagvormittag am Ticketverkauf, bis er seine Karte für das Heimspiel am kommenden Dienstag in den Händen hielt.

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Für das Rückspiel in Dresden verkauft der Verein seit dem 22.5. erste Tickets an Dauerkarteninhaber. Die warteten in einer langen Schlange vor dem Stadion.

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Noch länger, nämlich fast drei Stunden, harrte Hans-Joachim Pönicke in der langen Schlange aus, vertrieb sich die Zeit mit viel Lesestoff. Vier Eintrittskarten hat das Dynamo-Mitglied ergattert: eine für seinen Sohn, zwei für seine Tochter und deren Mann sowie ein Ticket für sich selbst. „Mein Sohn reist am Dienstag extra für das Spiel aus Bremen an“, erzählt Pönicke.

„Ich hoffe natürlich, dass wir es schaffen, aber es wird sehr schwer“, glaubt er. Um den Klassenerhalt zu packen, müsse Dresden in Osnabrück mindestens ein Unentschieden holen, prognostiziert der 76-Jährige, der seit den 1960er Jahren die Spiele von Dynamo verfolgt. Den allgemeinen Optimismus könne er gegenwärtig jedenfalls nicht teilen.

Ganz anders klingt Katja Weichelt. Die 33 Jahre alte Dresdnerin sprüht vor Zuversicht. „Klar, wir schaffen das. Zuletzt hat Dynamo doch richtig überzeugend gespielt, den Schwung werden unsere Goldfüße mitnehmen“, sagt sie. Ihr Tipp: Dynamo setzt sich in Osnabrück mit 3:2 durch, das Spiel in Dresden endet 0:0. Irgendwann – in den vier bisherigen Relegationsduellen hatte am Ende immer der jeweilige Drittligist die Nase vorn – müsse sich schließlich auch mal ein Zweitligist durchsetzen. Ob schon 2013, wird sich bis Dienstag zeigen.

Stefan Schramm

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