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Ex-Dynamo-Profi Ralf Hauptmann kehrt mit Herzblut zu den Schwarz-Gelben zurück

Ex-Dynamo-Profi Ralf Hauptmann kehrt mit Herzblut zu den Schwarz-Gelben zurück

Ralf Hauptmann ist zurück bei Dynamo. Der 43-Jährige übernimmt die Leitung der neugegründeten Fußballschule der Schwarz-Gelben und ist wieder fest beim Verein angestellt.

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Ralf Hauptmann leitet ab sofort die neue Fußballschule der SG Dynamo Dresden.

Quelle: Stefan Schramm

„Ich habe ein Konzept erarbeitet, von dessen Potenzial ich überzeugt bin, und habe es beim damaligen sportlichen Leiter Steffen Menze vorgestellt. Im Januar gab es das Einverständnis vom Aufsichtsrat und so konnte ich wieder starten", sagt Hauptmann über seine Rückkehr.

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Die Kosten tragen die Eltern der Teilnehmer, außerdem sucht Hauptmann noch Sponsoren. Konkrete Preise nannte der Verein noch nicht.

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Zuletzt war er von 2008 bis 2010 Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der SGD, das neben dem Dresdner Messegelände angesiedelt ist. Dann musste er gehen und wurde durch Fußballlehrer Volker Piekarski ersetzt, der seitdem die Nachwuchsarbeit bei Dynamo koordiniert. Über die genauen Gründe für das Ende seiner Tätigkeit schweigt sich Hauptmann bis heute aus und möchte lieber nach vorn schauen. „Es geht um die Sache. Auch wenn damals nicht alles gut gelaufen ist, ist Dynamo Dresden für mich eine Herzensangelegenheit", erklärt der gebürtige Eberswalder. In der Zwischenzeit sei er kreativ gewesen und habe sich mit vielen Sachen befasst. „Und eine Pause braucht man natürlich auch erst mal nach so einer Geschichte", so Hauptmann weiter. Mit seinem Nachfolger Volker Piekarski ist er jedoch im Reinen und kennt keine Berührungsängste. „Wir standen seit Beginn seiner Tätigkeit in Kontakt, er hat sich bei mir über manche Dinge informiert", berichtet Hauptmann. Den Dynamo-Nachwuchs habe er in der Zwischenzeit weiter unterstützt, sei praktisch nie ganz weg gewesen. Von 1975 bis 1981 hatte Hauptmann bei der BSG Stahl Riesa das Fußball-ABC erlernt, wechselte dann in den Dynamo-Nachwuchs. Von 1987 bis 1993 kickte er für die Schwarz-Gelben in der Oberliga und in der 1. Bundesliga, lief zehnmal für Dynamo im Europapokal auf und stand viermal in der DDR-Auswahl. Zwischen 1993 und 2001 trug er das Trikot des 1. FC Köln, für beide Vereine machte er insgesamt über 200 Bundesligaspiele. Bis 2003 ließ er seine Karriere beim Chemnitzer FC ausklingen, machte dann den Trainerschein und studierte. Nun wird er sein neues Projekt anpacken und hofft dafür auf Unterstützung aus der ganzen Region. Und mit dem Brustton seiner schwarz-gelben Überzeugung schiebt er hinterher: „Ich bin mit viel Herzblut dabei, um etwas Nachhaltiges für Dynamo zu schaffen".

StS

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