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Eva Hodanovás Ausfall trübt 3:0-Auftaktsieg der DSC-Damen

Volleyball Eva Hodanovás Ausfall trübt 3:0-Auftaktsieg der DSC-Damen

Der deutsche Double-Gewinner setzte sich vor rund 2700 Zuschauern in der Margon-Arena gegen den VfB Suhl mit 3:0 (25:22, 25:18, 25:21) durch, verloraber schon Ende des ersten Satzes die tschechische Nationalspielerin Eva Hodanová.

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Die verletzte Eva Hodanová (Nr. 13) wird noch auf dem Feld vom Teamarzt Attila Hönel behandelt. Doch es half nichts, die Tschechin konnte nicht weiterspielen.

Quelle: M. Rietschel

Dresden. Der Jubel fiel verhalten aus. Obwohl die DSC-Volleyballerinnen mit einem klaren Heimsieg in die neue Bundesliga-Saison gestartet sind, hielt sich die Freude in Grenzen. Der deutsche Double-Gewinner setzte sich vor rund 2700 Zuschauern in der Margon-Arena gegen den VfB Suhl mit 3:0 (25:22, 25:18, 25:21) durch, verloraber schon Ende des ersten Satzes die tschechische Nationalspielerin Eva Hodanová. Die 22-jährige Außenangreiferin fiel nach einer unglücklichen Aktion am Netz hin und musste, gestützt von einigen Helfern, humpelnd das Feld verlassen.

Der Verdacht auf eine schwere Verletzung des linken Knies liegt nahe. Heute oder morgen muss sie sich einer MRT-Untersuchung unterziehen. Bitter für die DSC-Damen, denn auch die US-Amerikanerin Jocelynn Birks, die nur auf der Tribüne Platz nehmen konnte, laboriert an einer Knieverletzung und wird mindestens vier Wochen ausfallen. Mit Libero Valerié Courtois fehlte zudem am ersten Spieltag eine weitere Akteurin wegen Knieproblemen.

Vor allem aber im Angriff „pfeift“ der Meister und Pokalsieger „auf der letzten Rille“, denn mit Katharina Schwabe und Dominica Strumilo stehen Trainer Alexander Waibl nur noch zwei Damen für die Außenposition zur Verfügung. „Ich bin ja ohnehin schon auf der Suche nach Verstärkung, aber der Markt gibt zur Zeit wirklich nicht viel her. Uns fehlen damit nicht nur in den nächsten Spielen die Alternativen, sondern wir sind natürlich auch im Training limitiert“, gibt Waibl zu.

Gegen Suhl setzte sich der Gastgeber dennoch souverän durch. Im ersten Satz wirkten beide Teams noch etwas nervös, die Thüringerinnen konnten sich etwas schneller davon befreien. Sie führten phasenweise mit ein, zwei Punkten. Doch in der Schlussphase drehte der DSC – trotz des Schockes über die Verletzung von Eva Hodanová kurz vor Schluss – den Spieß noch um und holte sich die 1:0-Satzführung.

Im zweiten Durchgang diktierten die Elbestädterinnen deutlicher das Geschehen. Suhl gab sich aber nicht geschlagen, hielt im dritten Abschnitt noch einmal dagegen. Aber die Waibl-Schützlinge ließen sich nicht mehr aufhalten. Nach 77 Minuten verwandelte Jennifer Cross den dritten Matchball. Erfolgreichste Punktesammlerin war Diagonalangreiferin Liz McMahon mit 18 Zählern, auch Katharina Schwabe machte ein gutes Spiel und trug mit 13 Punkten zum Erfolg bei. Wertvollste Spielerin wurde Regisseurin Mareen Apitz. Die Rückkehrerin wurde vom Publikum herzlich begrüßt. Sie gestand: „Das war eine tolle Stimmung schon beim Auftakt. Beide Fanlager haben kräftig getrommelt. Für mich war es ein schönes Gefühl, wieder hier aufzulaufen.“

Auch Waibl zeigte sich zufrieden: „Auch wenn wir uns anfangs noch zu viele Aufschlagfehler geleistet haben, geht die Leistung in Ordnung“, betonte er. Als Co-Trainer unterstützte ihn diesmal Uli Rath, doch Waibl hat bereits einen neuen Assistenten an der Angel und er hofft, dass die Verpflichtung schon in dieser Woche über die Bühne geht.

Von Astrid Hofmann

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