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Europapokal-Sieg in Juschne: DSC-Damen bereits mit einem Bein im Halbfinale

Europapokal-Sieg in Juschne: DSC-Damen bereits mit einem Bein im Halbfinale

Die ehemalige DSC-Volleyballerin Heike Beier lag mit ihrer Prognose richtig. Die Nationalspielerin, die im Viertelfinale des CEV-Cups mit ihrem polnischen Team von Bielsko-Biala gegen die ukrainische Vertretung von Chimik Juschne knapp ausgeschieden war, hatte gemeint: "Der DSC kann es schaffen und Juschne bezwingen.

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DSC-Star Rebecca Perry wurde auch diesmal mit 26 Punkten beste Scorerin.

Quelle: Dehli-News / Matthias Rietschel

Juschne/Dresden. " Und das klappte gestern besser als gedacht. Trotz der 14-stündigen strapaziösen Anreise am Montag präsentierte sich der deutsche Vizemeister im Hinspiel der Challenge Round beim ukrainischen Erstligisten in starker Verfassung und gewann vor 1600 Zuschauern mit 3:1 (18:25, 25:21, 25:22, 25:20). Damit sammelten die Elbestädterinnen drei Punkte und stehen mit einem Bein im Halbfinale des zweithöchsten europäischen Klub-Wettbewerbs. Zum Weiterkommen reichen ihnen jetzt am 12. Februar in der Margon-Arena zwei gewonnene Sätze.

Im ersten Satz wogte das Geschehen hin und her, doch ab der zweiten technischen Auszeit konnte sich der Gastgeber absetzen und am Ende diesen Durchgang auch souverän für sich entscheiden. Angeführt von Kapitän Stefanie Karg starteten die DSC-Damen im zweiten Satz mit einer schnellen 3:0-Führung. Aber die Ukrainerinnen kämpften sich wieder heran. Nach knappem DSC-Vorteil zur zweiten technischen Auszeit (16:15) verschafften sich die Schützlinge von Alexander Waibl dank druckvoller Aufgaben, stabiler Annahme und einer wie gewohnt zuverlässigen Rebecca Perry im Angriff einen Vier-Punkte-Vorteil. Die Amerikanerin war es auch, die den zweiten Satzball verwandelte.

Ein heißer Kampf entwickelte sich im dritten Abschnitt. Bis zum 21:21 blieb es ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, doch in der entscheidenden Schlussphase behielten die Dresdnerinnen die Nerven. Das hinterließ beim Gegner offenbar Wirkung, denn im vierten Akt konnten sich die Waibl-Schützlinge auch dank einer Aufschlagserie von Juliane Langgemach auf 14:5 absetzen. Aber der Gastgeber gab sich noch längst nicht geschlagen, kämpfte sich auf 18:20 heran. Clever und auch mit Hilfe einiger Fehler des Gegners ließen sich die DSC-Damen aber den Sieg nicht mehr nehmen. Stefanie Karg band nach 108 Minuten mit dem zweiten Matchball endgültig den Sack zu.

"Ich bin extrem stolz auf meine Mannschaft. Wir haben trotz aller Reisestrapazen ein super Match gespielt und sind auch in schwierigen Phasen aggressiv geblieben. Im Laufe des Spiels ist es uns immer besser gelungen, uns auf die gegnerischen Aufschläge und das Angriffsspiel einzustellen. Am Ende wurde es noch einmal spannend, weil wir aufgrund der klaren Führung ein bisschen die Konzentration verloren haben. Wir hatten aber auch dann stets die richtigen Antworten und freuen uns deshalb über drei Punkte", so Waibl, der aber zugleich warnte: "Die Ausgangslage für das Rückspiel bleibt unverändert. Juschne ist extrem stark und gefährlich. Wir müssen mindestens wieder so gut spielen, um die nächste Runde erreichen zu können."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.02.2014

Astrid Hofmann

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