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Es "müllert" wieder bei Dynamo Dresden

Es "müllert" wieder bei Dynamo Dresden

Zunächst musste er in den sauren Apfel beißen und sich auf die Bank setzen, doch Tobias Müller wusste: Meine Chance kommt. Am Morgen hatte ihm Trainer Olaf Janßen mitgeteilt, dass er Mickael Poté von Beginn an als zweite Spitze neben Zlatko Dedic bringen würde, dem Talent aber eine Einwechslung in Aussicht gestellt.

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Tobias Müller (li.) jubelt über seinen Treffer zum 1:1, Zlatko Dedic gratuliert.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Düsseldorf. "Es war eine Bauchentscheidung. Ich habe beiden am Samstagabend mitgeteilt, dass ich noch einmal drüber schlafen muss", schilderte Janßen. Letztlich setzte er auf den erfahreneren Profi, ohne den 20-Jährigen zu entmutigen, weil der Youngster in den zehn Tagen unter seiner Ägide sehr gut gearbeitet habe. "Ich habe ihm gesagt, dass ich erwarte, dass er brennt, wenn ich ihn einwechsle. Das hat er sehr gut umgesetzt."

Besser als mit dem Tor zum 1:1 konnte sich Müller bei Janßen nicht bedanken. Der Joker war nach dem Abpfiff überglücklich. "Es ist natürlich umso schöner, wenn ich reinkomme, dass ich auch noch treffe", strahlte Müller nach seinem ersten Saisontor, "in erster Linie wollte ich der Mannschaft helfen, aber dass es jetzt so geklappt hat, ist natürlich umso besser." Blitzschnell reagierte er, als sich die Chance zum Ausgleich bot: "Ich habe nur gesehen, wie Zlatko gegen den Pfosten geköpft hat. Plötzlich lag der Ball vor meinen Füßen, da habe ich ihn einfach reingeschoben." Bei aller Freude über seinen Treffer gab er sich als Teamplayer: "Für mich ist das Tor sehr wichtig, noch wichtiger aber für die Mannschaft, weil wir dadurch noch den Punkt mitgenommen haben und etwas Selbstvertrauen tanken können." Trotz des Rückstands sei die Zuversicht bei den Ersatzspielern von Minute zu Minute gewachsen: "Wir hatten nie das Gefühl, dass wir hier chancenlos sind."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.09.2013

JOL

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